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Temptation X
Törns zum Mitsegeln

Das Zweitboot ist Wirklichkeit !

 

"Gut Ding will Weile haben!"  ...

... sagt der Volksmund und so haben wir zwei Jahre die Idee eines zweiten Vereinsboots reifen lassen und nach dem anfänglichen "Für und Wieder" schließlich das "Was und Wie" durchaus auch hitzig diskutiert. Ob es nun die Bootsklasse, die Ausrüstung oder das Revier war, immer gab es mehr als eine Meinung.

Aber nun ist es geschafft: Über ein Dutzend Vereinsmitglieder brachten die notwendigen Finanzierungsbeiträge auf, um ein Boot nach unseren Vorstellungen erwerben zu können (siehe "Unser Projekt Zweitboot"). Wir haben uns für eine Beneteau First 211 entschieden. Das blaue Schmuckstück ist schnell von Kiel nach Dresden überführt worden und liegt inzwischen am Steg des befreundeten Segelclubs "SV78" in Wendisch Rietz am Scharmützelsee.

 

Als zusätzlicher "Kopfschmuck" wird die Wimpelkette aufgezogen.

Herausgeputzt

 

Eine Bootstaufe erlebt man nicht alle Tage und so muß unsere neue Yacht natürlich für diese Prozedur extra heraus"geputzt" werden. Dies wird, wie es ein jeder kennt, mit viel Wasser, Scheuerbürste und Lappen erledigt. 

 

 

 

 

 

Taufe und Namen

 

Die Taufe erfolgte natürlich zünftig mit Sekt, aber bevor sich dieser über das Boot ergoss und auch Neptun sein Teil bekam, hielt unser Vereinsvorsitzender Jorg nochmals Rückblick auf die Zeit seit dem Fassen des Planes bis auf die letzten Tage, als wiederum die Namensfindung sich schwieriger gestaltete, als erwartet.

Aber nun hat unsere schmucke Yacht mit dem blauen Rumpf einen Namen erhalten, welcher auch einen Bezug zum Heimathafen hat, der - wie kann es auch anders sein bei einem sächsischen Segelverein - Dresden ist: Er bezieht sich auf die bekannteste Elbbrücke der Stadt, welche im Volksmund "Blaues Wunder" genannt wird. Bei dem tiefblaue Rumpf der Yacht und der Herkunft unseres Vereins hat dieser Name sich somit geradezu aufgedrängt.

 

 

 

Kleine Fotoserie mit Eindrücken vom Tauftag

 

 



Ob nun Mitglieder vom SV78 in Wendisch Rietz, vom Schotbruch e.V. oder einfach Familienmitglieder: Alle freuten sich über die Taufe, stellten sich gemeinsam bei Bier und Thüringer Bratwurst die zukünftigen Törns und Regattateilnahmen vor und ließen sich auch die Teilnahme an ersten Schnupperschlägen bei einer leichten Brise auf dem Scharmützelsee nicht nehmen.

Liegeplatz und Revier

Schon der erste Tag am Scharmützelsee machte deutlich, dass dieser See ein wirklich schönes Segelrevier ist und der Liegeplatz kaum besser gewählt werden konnte. Vielen Dank gebührt auch dem Segelverein SV78 Wendisch Rietz, der uns so gastfreundlich an seinem Steg aufgenommen hat.

Von Dresden sind es ca. 2 Autostunden bis Wendisch Rietz: Erst auf der A13 bis zur Abfahrt Duben oder Freiwalde und dann durch schöne Dörfer und Landschaften nördlich des Spreewaldes mit einer unglaublichen Storchendichte an die Südspitze des Sees direkt bei Wendisch Rietz.

 


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