Die erste Hälfte des Jahres liegt schon wieder hinter uns.
Was hat sich bei Schotbruch getan?
Wie ist die Segelsaison angelaufen?
Work & Sail
Nach der jährlichen Mitgliederversammlung im Februar wurde der nächste Schwerpunkt auf die Vorbereitung der Soffio auf die aktive Segelsaison gelegt. Mit einem Teil der anstehenden Arbeiten wurde die nebenan liegende Werft beauftragt. Arbeiten, welche keine tiefergehenden Spezialkenntnisse erfordern, hat unser Bootswart für die bereits traditionellen Work&Sail-Events ausgeschrieben. Zwei Teams fuhren Ende März und im April nach Süden, um unser Boot für die Crews wieder voll segeltüchtig zu machen.
Insbesondere Stefan & Stefan investierten mehrere Tage für die Arbeiten vor Ort. Neben Ölen der Teakholzteile gehörte auch der Tausch von in die Jahre gekommenen Ventileinsätze bei den zahlreichen Leitungsverbindungen sowie das Entrosten und Versiegeln der Kielaufhängung und, und, und dazu. Leider kam dabei wieder einmal der Teil „Sail“ in „Work&Sail“ zu kurz.



Vielen Dank an unsere Vereinsmitglieder, die wieder einmal viel persönliche Zeit in den Zustandserhalt unserer Soffio gesteckt haben.
Erste Törns
Kurz darauf erfreuten sich die ersten Vereinsmitglieder eines Boots im guten Zustand.
Darunter befand sich auch eine Crew, die sich auf Ihre SKS-Prüfung auf Elba vorbereitete. Dabei lernten sie von Sturm bis spiegelglatte See so ziemlich alle möglichen Wetterbedingungen kennen. In Portoferraio, dem Prüfungsaustragungsort, erwies sich das Üben von Anlegemanövern als unerwartet schwierig, da dies fast überall unerwünscht bzw. verboten ist. Dennoch wurde der Prüfungstermin mit guten Erfolg wahrgenommen.
Durch Starkwind geriet die Gruppe in Zeitnot, die Soffio rechtzeitig bis zum Flug nach Genua zu überführen. Sobald es die Bedingungen erlaubten, wurde abgelegt und bei einem sehr langen Schlag auch in der Nacht gesegelt. Das Ansteuerung des unbekannten Jachthafen von Genua bei Nacht erwies sich wegen der unvollständigen Kennzeichnung von Gefahrenstellen auch nicht als einfach. Der Anleger deutlich nach Mitternacht ließ nur wenige Stunden bis zum Aufbruch zum sehr frühen Rückflug.
Insgesamt kein ganz „alltäglicher“ Törn für die Prüflingscrew.






Na dann … auf eine gute zweite Saisonhälfte!






















