Schotbruch

Verein zur Förderung des Segelsports e.V.

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Atlantic Rally for Cruisers und Schotbruch

Alljährlich  findet diese Rally statt und mehr als 200 Boote nehmen die 2700 Seemeilen, die zwischen Gran Canaria im Westatlantik und Santa Lucia in der Karibik liegen, in Angriff. Unser Vereinsmitglied Ortwin ist dieses Jahr auf der „Sunrise“ dabei und nähert sich nunmehr mit vielen anderen Yachten dem Ziel.

Segelyacht „Sunrise“ vom SKIPPERTEAM in Hamburg

Jetzt, am Sonntagabend, trennen nur noch 125 Seemeilen die Beneteau First 47.7 von der Insel. Wir wünschen unserem Ortwin auch für das letzte Stückchen auf dem Atlantik alles Gute.

Screenshot vom ARC-Tracker am 10. Dezember abends auf dem die Position der „Sunrise“ weiß umrandet hervorgehoben ist

 

Adventstreff

Liebe Schotbrüchige, liebe Freunde des Segelsports,

wie schon angekündigt, wollen wir unseren Advents-Seglertreff mal wieder in einem etwas anderen Rahmen durchführen. Der Eine oder Andere wird sich sicherlich noch an die legendären Treffen in der Adventszeit zum Wildschweingrillen erinnern können. Genau an diese Tradition wollen wir in diesem Jahr anknüpfen!

Wir werden uns am Sonnabend, dem 09.12.2017 zur Nachmittagszeit in Dresden, Bautzner Str. 120 treffen. Dazu wird uns unser Vereinsmitglied Martin W. teilweise die Räumlichkeiten seiner Firma WIP mit Terrasse und Garten zur Verfügung stellen. Danke an Martin schon mal dafür.
Mit Blick auf die Elbe bei Lagerfeuer, Glühwein und Wildschwein am Spieß wollen wir ein paar angenehme Stunden verbringen.

Wir Dresdner würden uns natürlich freuen, wenn auch die „Auswärtigen“ (aus Berlin, Weimar, Leipzig usw.) den Weg zu uns finden. Außerdem ist ja so ein Wildschwein nicht ganz klein, da werden schon einige satt davon.
Für alle die es noch nicht getan haben: Bitte meldet Euch an, gerne auch mit Verwandten, Bekannten und Interessenten!

Der Vorstand
schotbruch e.V.

 

Ausbildungstörn mit Schotbruch

Nachdem ich im August 2016 die SKS-Theorieprüfung bestanden hatte, war mein Ziel für 2017 klar: die praktische SKS-Prüfung abzulegen.
Um die notwendigen praktischen Kenntnisse zu erwerben, entschied ich mich, den Kontakt zu einem Segelverein zu suchen und bin mit Schotbruch sogar in meiner Heimatstadt fündig geworden. Der Verein bot mir die Gelegenheit, als Gast an einem 8-Tages-Törn im Revier Pisa – Capraja – Elba – Piombino am Bord der „Soffio“, dem Vereinsschiff des „Schotbruch e.V.“, teilzunehmen. Die Grand Soleil 40 unter Führung des erfahrenen Skippers Michael war mit 4 aktiven Seglern und einem weiteren Gast belegt, so dass für mich reichlich Gelegenheit bestand, Manöver zu fahren, seemannschaftliche Fertigkeiten zu üben und zu navigieren.
Besonders eindrucksvoll und lehrreich war für mich, das Verhalten der Yacht bei 5 Windstärken querab und 1,5 m Welle auf der Überfahrt vom italienischen Festland nach Capraja zu erleben. Ich stand ca. 80% des Törns selbst am Steuer und konnte hautnah erfahren, dass mit zu viel Segelfläche das Boot schlechter zu kontrollieren ist, als mit angemessen gerefftem Tuch. Ich war in drei Böen, trotz Ruder hart auf steuerbord, nicht in der Lage, das Aufschießen in den Wind nach backbord zu vermeiden. Erst als wir mit dem ersten und später sogar mit dem zweiten  Reff im Groß segelten, war sinnvolles Steuern möglich.
Die ausgiebig geübten Manöver, u.a. Wenden, Halsen, Mann-über-Bord, Drehen auf dem Teller, An- und Ablegen waren ein sehr gutes Training für die SKS Prüfung, die ich dann auch im September 2017 ohne Probleme bestand (siehe auch die Tracks weiter unten).
Der Törn war von der seglerischen Ausbildung her anspruchsvoll und im menschlichen Miteinander sehr angenehm, so dass ich gerne auf ihn zurückblicke und mich auch seit kurzem als frischgebackenes Mitglied beim Verein Schotbruch einbringe.

Andreas, November 2017


Am zweiten Segeltag wurden bei wenig Wind zum Training viele Manöver gefahren …
… von einfachen Wenden und Halsen bis zum MoB
… natürlich mit Manöverkritik, um immer besser zu werden

Weitere intensive Manöverübungen bei nun 4 Windstärken und voller Besegelung vor Portferreaio …
… nichts schlimmes, aber einen Tick fordernder als zuvor
… die wilden Hafenkringel von den vielen An- und Ablegemanövern wurden leider nicht aufgezeichnet

Da am letzten Tag der Schlag recht kurz, der Tag noch jung und der Wind frisch war, bekam der SKS-Aspirant den Auftrag …
… uns sauber um das Inselchen zu navigieren
… Zickzackkurs – Ausweichen der vielen Fähren

Blaues Wunder reloaded

Aktualisierung

13.11.2017 2100:
Unglaublich. Auch wenn die Distanz von Jörg Riechers, dem einzigen deutschen Teilnehmer in der Proto Klasse des Mini-Transat 2017, auf den Führenden Ian Lipinski immer noch 70 Seemeilen beträgt (siehe Screenshot) und dies in Anbetracht der verbleibenden Distanz zum Ziel von 237 Seemeilen unaufholbar scheint, so ist das doch eine unglaubliche Leistung. Jörg wäre der erste Allemanne auf dem Treppchen bei dieser legendären, französisch dominierten Transatlantik Regatta auf rasenden Schwestern unseres ehemaligen Blauen Wunders. In den letzten Tagen konnten wir verfolgen, wie sich die ungewöhnliche Wettertaktik von Jörg ausgezahlt hat. Normalerweise hält man sich eher von den Rossbreiten fern und es gilt „west is best“. Aber eben nicht diesmal. Für die letzten Seemeilen heisst es jetzt nur noch Daumendrücken. Der Vorsprung auf Platz 3 von gut 90 Meilen sollte ein ausreichendes Polster darstellen.
Mast & Schotbruch!

Aktualisierung

10.11.2017 1500:
Die Taktik des einzigen deutschen Teilnehmers in der Prototypen-Klasse der Mini-Transat 2017, Jörg Riechers, scheint aufzugehen. Durch seinen südlicheren Kurs, mit dem er sich in den letzten drei Tagen vom Hauptfeld Richtung Äquator abgesetzt hat, konnte er ordentlich aufholen. Nun liegt er schon gleichauf mit dem Zweitplatzierten und segelt bei mehr Wind im Süden im Durchschnitt höhere Geschwindigkeiten. Für die nächsten Tage ist eine leichte Rückdrehung des Windes entgegen dem Uhrzeigersinn zu erwarten. Diese sollte ihn weiter bevorteilen, da er dann unter Spi nach der Halse einen direkteren Kurs zum Ziel vor der Karibikinsel Martinique anlegen kann.
Aber ob das reicht, um sich Platz 2 zu sichern oder gar den satte 150 Seemeilen in Führung liegenden Ersten einzuholen steht in den Sternen. Dichter am Äquator muss er zum einen eine etwas längere Strecke zurücklegen. Hinzu kommt, dass das Wetter dort weniger stabil sein soll. Wir dürfen weiter gespannt sein.

http://www.minitransat.fr/en/follow-race/cartography


08.11.2017 2100:
Nach erst 7 Tagen seit dem Start von Gran Canaria haben die meisten Minis die Kapverden bereits passiert. In der Gruppe der Prototypen segeln nun alle Kurs West in Richtung Karibik, bis auf zwei Pechvögel – einer musste aufgeben, der andere schlägt sich entlang der afrikanischen Küste weiter durch. Von den anfangs 2940 Seemeilen liegen für Ian Lipinksi an der Spitze des Feldes bereits stolze 1750 im Kielwasser und nur ca. 1200 sm bleiben noch zu segeln.
Der deutsche Teilnehmer in dieser Gruppe, Jörg Riechers, liegt weiterhin auf einem sehr vielversprechenden dritten Platz mit rechnerisch nur 115 sm Rückstand auf den Erstplatzierten. Anders als das Gros des Feldes hat sich Jörg mit seiner Lillienthal aber für einen deutlich südlicheren Kurs entschieden (siehe Screenshot unten). Wir dürfen gespannt sein, ob sich das auszahlt. Zumindest hat er schönste Segelbedingungen mit aktuell 12 Knoten Wind aus Ost bei 10 Knoten Fahrt nach WSW. Weiter nördlich dürfte es laut Vorhersage momentan noch etwas stärker wehen. Aber die Vorhersage verspricht für die nächsten Tage frischen Wind knapp über den Doldrums – will er dort hin und unter dem Führenden durchschlüpfen?


Wer erinnert sich noch an unser schickes Zweitboot?

Die 6 Meter fünfzig lange First 211 „Blaues Wunder“ nannten wir für immerhin fünf Jahre unser eigen und haben damit binnen wie buten einige kleine Abenteuer erlebt. Auch einigen unserer Jüngsten sind auf der „bw“ die ersten Seebeine gewachsen. Dank des auf immerhin 1,80m Tiefgang schwenkenden Kiels und eines stolzen Breiten-zu-Längen Verhältnisses von mehr als 1:2,5 strotzte unser Blaues Wunder dabei vor wohltuender Stabilität. Aber wer von uns wusste, dass dies nicht zuletzt auf die Konstruktionsprinzipien der „Classe Mini“ zurückgeht – jene fliegenden Untertassen von gerade einmal 6,50m Länge, die auch diesen Herbst wieder über den Atlantik geprügelt werden? Inzwischen schwenkt der Kiel aber zur Seite und die Segelfläche ähnelt eher der von unser 40-Fuß Grand Soleil SOFFIO.

Am 1. November begaben sich eben diese Minis wieder zum großen Sprung über den Atlantik von Gran Canaria zum Ziel vor Martinique, aka La Grand Traversee. Tatsächlich gestartet sind 24 verrückte Einhandsegler in der offenen Proto-Klasse und weitere 55 nicht ganz so Verrückte auf den Serienbooten

Derzeit auf einem beachtlichen Platz in der Proto-Klasse liegt der Deutsche Jörg Riechers mit einem prickelndem Durchschnittsspeed von 12.8 Knoten. Nach ähnlichen Geschwindigkeiten auf unserer TX beim Baltic Sprint Cup 2008 mussten wir in Karlskrona erst einmal ein paar Nieten am Mast ersetzen … und das bei 12 statt 6.5m Länge.

Verfolgt seine weitere Reise hier: http://www.minitransat.fr/en/follow-race/cartography

 

So begingen wir unser 15-jähriges …

Um gemeinsam mit unseren Familien dieses Jubiläum zünftig zu feiern, trafen wir uns diesmal am Geierswalder See, mitten in der neu entstandenen Lausitzer Seenlandschaft.

 

Natürlich wollten wir hierbei auch unseren Freunden, Partnern und Kindern das Schöne am Segelsport nahe bringen und mieteten daher mehrere Jollen, welche ausgiebig und mit ständig wechselnden Crews genutzt wurden, um entweder einfach den See zu erkunden, um sich mit Jollensegeln überhaupt erst vertraut zu machen oder auch um sein Können mit anderen zu vergleichen.

Das diese Idee bei den Angehörigen auf große Zustimmung, ja Begeisterung stieß, beweist so manches Foto …

Das Wetter war insgesamt besser, als viele Bilder glauben machen, denn es war noch warm und wir hatten Wind. Der war etwas böig, aber nie zu stark, um Unerfahrenere von einem Schlag abzuhalten. Das Kentern bei Jollen nichts ungewöhnliches ist, kann man auch in der Fotostrecke sehen. Aber eine andere Jolle mit Vereinsmitgliedern war zur Unterstützung schnell bereit, übernahm einen der jüngsten Vorschoter und schon war auch das Boot wieder aufgerichtet. Zum Klarieren des vertüddelten Gennakers kam man zum Strand zurück.
Bei Reitern kennt man die Regel, nach einem Abwurf sofort wieder aufzusteigen. Deshalb brach auch unser Mitglied gleich nochmal auf, um dem schmucken Boot bei einer frischen Briese nochmal die „Sporen“ zu geben.

Der Abend wurde bei Grillgut, Durstlöschern und bei vielen Gesprächen verbracht und, wie man sich leicht im Album unten überzeugen kann, haben Kinder nicht nur an Wasser sondern auch an Feuer Spaß. Alle waren sich einig, dass es ein guter Tag zur Würdigung von 15 Jahren Vereinsgeschichte war.

 

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Eine Regatta – 100 Meilen – Ein Film

Zwei Vereine: Segelclub Nordsaar und Schotbruch – Ein Projekt

Nachdem der vorherige Beitrag über die Regatta „100 di Montecristo“ etwas wortlastiger war und damit die Phantasie eines jeden gefordert hat, hier nun zur Verwöhnung der visuellen Sinne ein kleiner Leckerbissen aus der Werkstatt der künstlerisch-technisch Begabtesten unter uns in Form eines MPEG-4 Bitstroms, den Eurer Lieblingsbrowser in laufende Bilder verwandelt.

Die Beteiligten (alphabetisch)

  • Carsten – Schotbruch
  • Claus-Michael – Segelclub Nordsaar
  • Dirk – Schotbruch
  • Katharina – Schotbruch
  • Michael – Schotbruch
  • Tobias – Schotbruch

Sommerhauptliegeplatz

Der Segelausschuss informiert:

Liebe Skipper, Liebe Segler,

für die Bootsübergaben von Mai bis September in Pisa (Arno) teilen wir allen Skippern und Seglern die Liegeplatz- und Befahrungssinformationen für die Marina mit:

Marina Nautica 180 S.r.l.:
Viale G.Dánnunzio, 224/A, 56128 Marina di Pisa (Pi) Italy
Tel. 0039 050 35572, Fax 0039 050 35572
E-Mail: info@nautica180.it, Web: www.nautica180.it

Alessandro (Inhaber),
Mobil 0039 348 4090018,
Sprachkenntnisse: Italienisch, Englisch, etwas Deutsch

Valerio (Mitarbeiter, immer vor Ort),
Telefon
0039 347 4502589
Sprachkenntnisse: nur
Italienisch

Mutter von Alessandro (Name noch unbekannt aber sehr nett),
Sprachkenntnisse: nur Italienisch

Wir bitten Euch ca. 2-3 Tage vor Eurer Ankunft um eine telefonische Anmeldung bei Alessandro. Wenn Ihr Eure Ankunftszeit mitteilt, wird Euch auch beim Anlegen geholfen.
Der Liegeplatz ist ca. 6m tief und liegt quer zur Flussrichtung an einem Stegausleger und ist mit Mooringleinen ausgestattet. Angelegt wird mit dem Heck zum Steg. Beim Verlassen bitte ausreichend viel Heckleine stecken.
Auf dem Marina-Gelände befindet sich jeweils getrennt für Damen und Herren eine Dusche und ein WC.
Die Marina ist ca. 1 Seemeile von der Arnomündung in Richtung Pisa Stadt entfernt.

Einkaufsmöglichkeiten in der direkten Nähe sind nicht vorhanden. Ihr könnt entweder mit dem Taxi oder dem Bus Linie 010 ca. 3-4 km nach Pisa fahren. Die Bushaltestelle an der Marina heist: V.Le D’Annunzio „Trinchetto“. Businfos findet Ihr hier: http://www.pisa.cttnord.it/GoogleTransit

Der Flughafen Pisa ist ebenso in ca. 30 min. per Bus oder in 10 min. per Taxi schnell erreichbar.

Die Arnomündung ist entsprechend der Hinweise durch Alessandro nur auf der nördlichen Seite befahrbar. Im Regelfall ist hier eine Tiefe von ca. 3m vorhanden. Der Grund ist nur Schlick und Sand, keine Steine. Bitte die Tiefe loten und die Kartenangaben (mit Tiefe und Datum) ergänzen!

Bei starkem Wellengang und Sturm aus West bitte nach Livorno ausweichen. Nicht in die „Marina di Pisa“ an der Arno-Mündung, denn dann gibt es auch dort schwierige Bedingungen.

Der Segelausschuss wünscht Euch schöne Törns

 

Tips zur Anreise nach Piombino

Unsere Vereinsjacht liegt vorerst in der Marina di Salivoli von Piombino in der Toskana. Somit werden die ersten Törns der Saison dort starten und vielleicht auch dort enden. Selbst wenn die Übergabe auf Korsika oder Elba erfolgen sollte, ist Piombino DER Fährhafen der Region.

Wenn man sich für das Auto entscheiden sollte, leitet ein das Navigationsgerät bis zum Liegeplatz, aber wie sieht es mit anderen Verkehrsmitteln aus? Neben dem Auto kommt wahrscheinlich nur das Flugzeug in Frage und Piombino verfügt über keinen Flughafen überregionaler Bedeutung. In diesem Falle sind Bologna und Pisa die nächsten Städte mit guter Fluganbindung nach Deutschland, wobei Pisa wegen der größeren Nähe klar zu bevorzugen ist.

 

 

Von Pisa Centrale nach Piombino gibt es eine sehr gute Zugverbindung, welche täglich aller zwei Stunden bedient wird.
https://www.trainline.de/bahn/piombino/pisa
Die Kosten belaufen sich auf ca. 10,- €. Der Flughafen verfügt auch über einen Bahnhof, von dem man im Halbstundentakt(für ca. 2 €) zum Hauptbahnhof Pisa Centrale gelangt.
http://www.derreisefuehrer.com/italien/pisa-galileo-galilei-flughafen)
Leider liegt der Bahnhof am Ziel in Piombino nicht so günstig, als das die Marina mit Gepäck zu Fuß erreichbar wäre. Somit sind Kosten für ein Taxi einzuplanen.

Alternativ wäre ein Schuttlebus direkt ab Flughafen Pisa für ca. 65€ buchbar.
http://www.infoelba.net/ankommen-sich-fortbewegen/wie-man-ankommt/flugzeuge/fahrplan-minibus-elbafly/
Dieser Bus fährt sogar bis nach Portoferraio, dem Haupthafen der Insel Elba. Allerdings nicht so häufig, wie der Zug. Auch hier wird man am Fährhafen abgesetzt und muss für die Restdistanz ein Taxi nehmen.

Die Ratschläge für die andere Richtung unterscheiden sich nicht wirklich 😉

Schotbruch besitzt wieder eine Vereinsjacht !

Kurzbericht vom Kauf

Am Sonnabend sind die alten und neuen
Bootswarte gemeinsam gegen 11 Uhr von Schönefeld gestartet.
Geplant war eine Ankunft um 13 Uhr in Bologna und am Nachmittag die
Besichtigung von potenziellen Liegeplätzen an der toskanischen Küste.
Einen Termin hatten wir mit Tobias‘ Hilfe in einer Marina am Arno bei
Pisa vereinbart.
Über den Alpen bemerkte zuerst Michael, dass der Flieger ungewöhnliche Kurven nahm. Kurz darauf wurden wir informiert, dass es wegen Sperrung des italienischen Luftraums aufgrund von Radarproblemen zurück geht und wenig später landeten wir im Schneesturm in Nürnberg. Zumindest der Terminplan für Samstag war damit gestorben.
Nach endlos erscheinender Warterei, die wir mit der Diskussion von
alternativen Reiseplänen aufgefüllt haben, ging es dann doch noch weiter. Nach Fahrt von Bologna im Mietwagen nach Piombino sind wir gleich auf die Suche nach einem passenden Restaurant gegangen. Nummer 3 hatte endlich einen Platz und an der Wand den Wimpel vom Yachtclub Marina di Salivoli – unserem Liegeplatz bis mindestens Ende April. Wir waren dann die letzten Gäste …

Marina di Salivoli von Piombino

Am Sonntag waren wir für 10 Uhr in der Marina mit dem bis dato
Noch-Eigner Alessandro verabredet, haben dann alle Segel und Unterlagen inspiziert, sind einen Probeschlag gesegelt, das Schiffchen mit neuen Achterleinen vertäut und uns noch einige Details zeigen lassen.
Einigkeit bestand auch dazu, dass wir den Stauraum (wie Kellerbox)
gegenüber vom Boot übernehmen sollten. Das geht so lange, wie wir noch
den Liegeplatz nutzen. Ich bin dann mit Alessandro in Richtung Lignano
aufgebrochen, während die neuen Bootswarte noch an Bord blieben. Sie wollten abends noch von Pisa nach Hause zurückfliegen, während ich mit Alessandro noch am nächsten Tag die vertraglichen Formalitäten erledigen würde. Am Abend habe ich noch den Kaufvertragsentwurf prüfen und mit Martin besprechen können, sowie Burkhard gebeten, die vorbereitete Versicherung auszulösen.

Am Montag 10 Uhr dann Notartermin in Lignano. Nach Berichtigung einiger Kleinigkeiten war es bald soweit. Laut italienischem Recht hat – so wurde mir erklärt – nur der Verkäufer wirklich zu unterschreiben. Der Käufer prüft den Vertrag vor Unterzeichnung und erklärt mündlich aber insbesondere durch Zahlung des Kaufpreises sein Einverständnis. Da der Erhalt des Kaufpreises komischerweise mit dem Kaufvertrag vom Verkäufer schon bestätigt wird, erhält der Käufer den unterzeichneten Kaufvertrag erst dann vom Notar, wenn der Zahlungseingang bestätigt ist.
Jedenfalls hat Martin die Überweisung am Montag morgen initiiert. Leider kam noch eine Sicherheitsüberprüfung dazwischen, so dass ich aufbrechen musste, bevor das Geld da war. Die Notarin wird uns den bei ihr hinterlegten und unterschriebenen Vertrag daher per Kurier zustellen.

Der beglaubigte Kaufvertrag

Unmittelbar nach Landung in Berlin klingelte das Telefon und Alessandro bestätigte, dass die Überweisung angekommen ist und der Vertrag (in deutsch und italienisch) mir hinterher reisen wird.

Carsten

Inzwischen sind alle Transaktionen gelaufen und der Verein hat den Vertrag – wie man oben sehen kann – sowie weitere Unterlagen zugesandt bekommen.

 

Die Vereinsmitglieder freuen sich auf die neue Jacht !

In wenigen Tagen werden alle notwendigen vertraglichen, notariellen und finanziellen Angelegenheiten geregelt sein und Schotbruch wird wieder über eine eigen Vereinsjacht verfügen können. Viele Vereinsmitglieder erwarten schon ganz ungeduldig eine erste Möglichkeit, die Erwerbung kennenlernen zu können und dies nicht nur auf Fotos.

Nach dem Verkauf der TemptationX im Sommer letzten Jahres hatte sich schon im frühen Herbst der Vorstand mit den Beiräten und interessierten Mitgliedern intensiv Gedanken um eine Ersatzanschaffung gemacht, um die Vereinsziele möglichst schon in der gesamten Saison 2017 und in bewährter Weise mit einer eigenen Segeljacht unterstützen zu können. Nachdem man sich in einem längeren Abstimmungsprozess über die Kerneigenschaften im Klaren geworden war, brachen dann im Oktober / November mehrere Bootsbesichtigungsteams von Dresden in Richtung Ostseeraum, nach Südengland in den Solent und nach Norditalien auf, um interessante Angebote aus zweiter Hand vor Ort zu begutachten. Man konzentrierte sich dabei – wenn auch nicht ausschließlich – auf zwei Bootstypen: Grand Soleil 40 bzw. Beneteau First 40.7. Beide Bootstypen schienen uns ein Gesamtoptimum hinsichtlich vieler verschiedener Anforderungen wie Crewgröße, Regattaeinsatz, Ausbildung und Heranführen von Kindern und Jugendlichen, Ausrüstung und – nicht zu vergessen – der Anschaffungskosten zu bieten. In einer Mitgliederversammlung stellten die einzelnen Teams ihre Ergebnisse und Empfehlungen vor. Verhinderte Mitglieder wurden per Email auf dem Laufenden gehalten. Letztendlich fiel die Entscheidung ziemlich eindeutig für eine italienische Grand Soleil 40.

Dies bedeutet automatisch, dass sich in diesem Jahr die seglerischen Aktivitäten des Vereins auf die italienische Mittelmeerküste fokussieren werden. Dennoch planen wir an einem guten Mix aus Regattateilnahmen, Ausbildungs-, Kinder- und Fahrtentörns. Einen ersten jedoch sicher bei weitem noch nicht endgültigen Entwurf des Törnplans kann man hier auch schon einsehen.

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