Schotbruch

Verein zur Förderung des Segelsports e.V.

Kategorie: Neuigkeiten (Page 1 of 2)

Seglertreff März

Liebe Segelfreunde, liebe Vereinsmitglieder,

unser nächster Seglertreff steht an. Bitte merkt Euch als Termin dafür nicht den 05.03. sondern den 12.03.2018 vor.
Die Saison wird dieses Jahr bereits Anfang März mit dem Einkranen der SOFFIO eröffnet. Dadurch sind einige Mitglieder am ersten Montag im März noch in Palermo um einige Arbeiten am Boot durchzuführen.

Wir haben diesmal einen Bericht von Ortwin mit reichlich Bildmaterial von seiner Atlantiküberquerung im Rahmen der ARC Ende letzten Jahres auf dem Programm. Außerdem geht es natürlich um die diesjährige Segelsaison und alles was rund ums Boot interessiert.

Treffpunkt wie immer in der Lindenschänke in Altmickten am 12.03.2018 ab 19:00 Uhr.

Bis dahin, ein paar schöne Tage und ein erfolgreiches Work&Sail!

Mast- und Schotbruch!

Vorstand schotbruch e.V.

Ausschreibung eines Jugendtörns

An die Segelvereine
Zur Information für die Mitglieder / Zum Aushang

AUSSCHREIBUNG:

Jugendtörn 28.06.-07.07.2018

Etappe: REGATA DEI CINQUE FARI 29. – 31.Juni 2018 und
Etappe: PALERMO (Sizilien) – OLBIA (Sardinien) 01.-06.Juli 2018

Sportliches Hochseesegeln für Jugendliche und Junioren

In Fortsetzung der Zusammenarbeit (u.a. gemeinsame Teilnahme an Nordseewoche, Kieler Woche) bieten der Verein zur Förderung des Segelsports Sachsen e.V. (www.schotbruch.de) und der SC-Nordsaar (www.sc-nordsaar.de) in diesem Jahr jugendlichen Seglerinnen und Seglern im Alter von (ca.) 16-27 Jahren die Möglichkeit zum sportlichen Hochseesegeln.

Schotbruch e.V. (Dresden) als Verein zur Förderung des Hochsee-Segelsports betreibt eine 12-Meter Segelyacht vom Typ „Grand Soleil 40 R“ mit dem Namen SOFFIO und stellt diese für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung.

Anreise:

Die Teilnehmer reisen spätestens am 28. Juni an. Wer früher eintreffen kann (nach Absprache), trainiert bereits mit Skipper Claus-Michael und macht ggf. das Boot fit.

1. Etappe:

Im Zeitraum vom 29.06. bis 31.06.2018 wird die SOFFIO an der REGATA DEI CINQUE FARI vor Sizilien/Italien teilnehmen. Die Regatta ist eine Wettfahrt um fünf Leuchtfeuer (=fari) nördlich von Palermo. Start und Ziel bei Palermo liegen unweit von dem derzeitigen Liegeplatz der SOFFIO. Während der Regatta formt sich aus den Teilnehmern eine echte Crew. Gemeinsam sammelt diese bleibende Erfahrungen im italienisch-sizilianischen Umfeld.
http://www.regatacinquefari.it

2. Etappe:

Die Bewährungsprobe. Im Anschluss an die Regatta findet ein sportlicher Fahrtentörn von Sizilien (Palermo) nach Sardinien (Olbia), ggf. über Cagliari oder Korsika statt. Auf diesem Törn über die „Hohe See“ mit Nachtfahrten und allem was dazu gehört, bewährt sich die auf der Regatta gebildete Crew unter der Anleitung des sehr erfahrenen und verantwor-tungsvollen Skippers (Sporthochseeschiffer-Zeugnis, SBF-Prüfer beim DSV, verschiedene Hochseeregatten). Ausgehend von bereits vorhandenen Segelkenntnissen und nach Möglichkeit erster Regattaerfahrung auf Jollen wollen wir hier u.a. folgende Kenntnisse und Erfahrungen vermitteln:

  • Trimm und Manöver für schnelles Segeln auf einer Hochseeyacht
  • Segeln über eine größere Distanz bzw. längeren Zeitraum (>24 Std) mit Wachen, Schlafen, Kochen usw. auf See
  • Einführung in Navigation, Logbuch, Wetterkunde und Routing (Strategie)

Kosten & Bedingungen

Von Schülern, Studenten und Auszubildenden, die das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und noch keiner hauptberuflichen Tätigkeit nachgehen, wird kein Beitrag für die Nutzung der SOFFIO erhoben. Ggf. erfolgt unbürokratisch eine Aufnahme in den Verein zur Förderung des Segelsports Sachsen (Beitrag 60 Euro).

Die Meldegebühr für die Regatta trägt der Verein.

Aufwendungen für Verpflegung, Liegeplatz und Betriebskosten (Gas, Diesel) werden aus der vom Skipper verwalteten Bordkasse bestritten. In diese zahlen alle Crewmitglieder zu gleichen Teilen ein.

Hinzu kommen die individuellen Kosten für die An- und Abreise (Flüge und Transfers).
Das Einverständnis der Erziehungsberechtigten ist ggf. erforderlich. Sofern erwünscht, kann evtl. ein weiterer Crewplatz durch eine segelerfahrene Begleitperson belegt werden (kostenpflichtig).

Jugendliche Segler, die einem LVSS Verein angehören, können bei der Ludwig-Benn-Stiftung finanzielle Unterstützung (max. 500 Euro) beantragen.

Anmeldung und weitere Info:

Claus-Michael Lehr (Skipper); email: cmlehr@gmail.com; tel. 0151-52726097

Interessierte Jugendliche melden sich bis 15.02.2018 formlos mit einer kurzen Darstellung ihrer Segelkenntnisse beim Skipper. Vergabekriterien sind Segelkenntnisse, ehrenamtliches Engagement im Heimatverein und segelsportliche Erfolge.

Dresden und Saarbrücken, 8. Januar 2018

Einladung zur Mitgliederversammlung 2018

Liebes Vereinsmitglied,

der Vorstand des Vereins zur Förderung des Segelsports in Sachsen e.V. – schotbruch – lädt Dich hiermit herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung ein.

Datum: Sonntag, 21.Januar 2018
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Veranstaltungsort: Wirtshaus Lindenschänke (1. OG)
Altmickten 1, 01139 Dresden

Kaffee und Kuchen wird während der Versammlung wird für alle angemeldeten Mitglieder gestellt. Wir bitten daher um entsprechende Nachricht per E-mail bis 15.01.2018.

Tagesordnung

1. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Beschluss der Tagesordnung
2. Bericht des Vorstandes zum Geschäftsjahr 2017
3. Bericht des Kassenprüfers zum Jahresabschluss 2017
4. Beschlussfassung zur Genehmigung des Jahresabschlusses 2017
5. Beschlussfassung zur Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2017

PAUSE

6. Bestätigung der Beitragsordnung für 2018
7. Vorstellung und Beschluss des Haushaltsplanes 2018
8. Wahlen zum Vorstand ab 2018
9. Wahl des vom Vorstand vorzuschlagenden Beirates 2018-2020
10. Wahl des Kassenprüfer 2018
11. Verschiedenes

Den Entwurf des Vorstandes zu der unter Tagesordnungspunkt 6 zu beschließenden Beitragsordnung haben wir Euch per E-mail bereits zugestellt. Bitte reicht eventuelle Änderungsanträge hierzu oder zur Tagesordnung, sowie Eure Wahlvorschläge möglichst rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung per E-mail an kontakt@schotbruch.de ein. Über zahlreiches Erscheinen und lebhafte Diskussion freut sich

Der Vorstand
Mast- und Schotbruch

Atlantic Rally for Cruisers und Schotbruch

Alljährlich  findet diese Rally statt und mehr als 200 Boote nehmen die 2700 Seemeilen, die zwischen Gran Canaria im Westatlantik und Santa Lucia in der Karibik liegen, in Angriff. Unser Vereinsmitglied Ortwin ist dieses Jahr auf der „Sunrise“ dabei und nähert sich nunmehr mit vielen anderen Yachten dem Ziel.

Segelyacht „Sunrise“ vom SKIPPERTEAM in Hamburg

Jetzt, am Sonntagabend, trennen nur noch 125 Seemeilen die Beneteau First 47.7 von der Insel. Wir wünschen unserem Ortwin auch für das letzte Stückchen auf dem Atlantik alles Gute.

Screenshot vom ARC-Tracker am 10. Dezember abends auf dem die Position der „Sunrise“ weiß umrandet hervorgehoben ist

 

Adventstreff

Liebe Schotbrüchige, liebe Freunde des Segelsports,

wie schon angekündigt, wollen wir unseren Advents-Seglertreff mal wieder in einem etwas anderen Rahmen durchführen. Der Eine oder Andere wird sich sicherlich noch an die legendären Treffen in der Adventszeit zum Wildschweingrillen erinnern können. Genau an diese Tradition wollen wir in diesem Jahr anknüpfen!

Wir werden uns am Sonnabend, dem 09.12.2017 zur Nachmittagszeit in Dresden, Bautzner Str. 120 treffen. Dazu wird uns unser Vereinsmitglied Martin W. teilweise die Räumlichkeiten seiner Firma WIP mit Terrasse und Garten zur Verfügung stellen. Danke an Martin schon mal dafür.
Mit Blick auf die Elbe bei Lagerfeuer, Glühwein und Wildschwein am Spieß wollen wir ein paar angenehme Stunden verbringen.

Wir Dresdner würden uns natürlich freuen, wenn auch die „Auswärtigen“ (aus Berlin, Weimar, Leipzig usw.) den Weg zu uns finden. Außerdem ist ja so ein Wildschwein nicht ganz klein, da werden schon einige satt davon.
Für alle die es noch nicht getan haben: Bitte meldet Euch an, gerne auch mit Verwandten, Bekannten und Interessenten!

Der Vorstand
schotbruch e.V.

 

Liebe Segelfreunde, liebe Vereinsmitglieder,

der Oktober nähert sich und es wird mal wieder Zeit für einen Seglertreff.
Wir werden den regelmäßigen Treff diesmal am Montag den 09.10.2017 durchführen. Treffpunkt ist in der Lindenschänke ab 19:00 Uhr.

Hauptthema wird der Törnplan und mögliche Regattabeteiligungen in der nächsten Saison sein. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen, um die Weichen für das nächste Jahr stellen zu können.

Bis dahin, ein paar schöne Tage!
Mast- und Schotbruch!

Wir feiern 15 Jahre schotbruch!

Wann:
09./10. September 2017

Wo:
Strand am Geierswalder See

Was:
Am Sonnabend ab 10:00 Uhr Segeln mit gecharterten Jollen (oder Kats) , Segelschein ist erforderlich, gerne auch kleine Regatten; danach wird der Grill angeheizt und das eine oder andere Getränk gereicht;
wer will, kann übernachten (Auto, Zelt, Wohnwagen, Ferienwohnungen, Hotel ist alles in unmittelbarer Nähe möglich);
am Sonntag können wir dann noch einmal in die Jollen steigen oder auch mal was anderes ausprobieren (Kat, Surfen, Floß, SUP, Paddeln, auch Motoren ist möglich).

Kosten:
Um die Bereitstellung der notwendigen Jollen würde sich der Verein bemühen und die Kosten dafür übernehmen (natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, ggfls. auch ein eigenes Boot mitzubringen);
für die Verpflegung (Essen und Getränke) wird von jedem Teilnehmer ein geringer Unkostenbeitrag in Höhe von ca. 10,- erhoben;
Fahrt und Übernachtungen sind individuell zu organisieren.

Für alle, die es noch nicht getan haben: in den Terminplan schauen, Kreuz im Kalender machen und zügig anmelden!

Für weitere Fragen, Vorschläge, Hinweise und Anmeldungen stehen wir Euch gern zur Verfügung.

Bis dahin, schöne Tage!
Mast- und Schotbruch!

Der Vorstand
schotbruch e.V.

Eine Regatta – 100 Meilen – Ein Wochenende

 

 

Der Start zur Wettfahrt nach Süden in Richtung der Insel Montecristo wird vor Piombino sein. Ich bringe die Soffio von Elba zum Festland in die Marina von Salivoli (sehr gute Infrastruktur), verabschiede meine Crew am Freitagmorgen und verbringe die Zeit bis zur Ankunft der anderen Regattacrewmitglieder mit der Beschaffung des Proviants. Eigentlich nicht so viel für ein Wochenende, jedoch verflucht man das spezifische Gewicht von Wasser und anderer Flüssigkeiten, wenn man es einen knappen Kilometer auf dem Rücken heranschleppen darf. Trotzdem ist der Wasservorrat nicht üppig ausgefallen und der Navigator moniert später, dass ohne Grappa ja gar nicht geht.

Als Skipper Carsten mit Katharina, Claus-Michael, Tobias und Dirk eintreffen, wird nicht lange geredet sondern kurzerhand die mitgebrachte Regattabesegelung  angeschlagen. Wir wollen schließlich noch an diesem Freitagabend einmal kurz raus, denn bisher hatte niemand von uns diese Segel je am Mast gesehen, geschweige denn Erfahrungen mit ihnen sammeln können. Ein unerwartetes Problemchen generieren die Segellatten des abgenommenen Dracon-Groß: Wo verstaut man nur solch lange Dinger, die wirklich die gesamte Tuchtiefe einnehmen? Unter Deck ist selbst der Salon nicht nur ein wenig sondern reichlich zu kurz. Nach kurzer Suche verbleibt ein einziger geeigneter Ort an Bord: die  das Deck begrenzenden Kante, welche bei einer Grand Soleil 40 zum Glück etwas höher ist, als die Latten breit sind. Mit etwas Tape hält dies für ein paar Tage.
Bei leichtem Wind und einsetzenden Nieselregen prüfen wir, ob die Kevlar-Folien-Segel in Ordnung sind, legen alle Leinen zurecht und verspäteten uns dabei etwas zur abendlichen Begrüßung der Crews. Aber wir kommen noch rechtzeitig für das Gemeinschaftsfoto aller Skipper und Navigatoren. Das Stehbuffet leidet etwas unter dem stärker werdenden Regen, aber es schmeckt uns trotzdem!

Am Morgen ist noch viel zu erledigen, aber Dank später Startzeit schaffen wir alle Vorbereitungen und segeln in den vorhergesagten sonnigen Tag. … Stimmt so nicht! Vor dem Start stecken alle Boote in einer Nebelbank. Der Wind kommt wie erwartet schwach (3-5 kn) aus Südost. Dieser löst den Nebel aber doch noch rechtzeitig auf. Dann kommt das Startsignal. Aber wo war die Vorankündigung? Später stellte sich heraus, das die gegriffene Handfunke Macken hat und zwar sendet, aber nicht empfängt und so kreuzen wir folgerichtig die Startlinie nicht in der Führungsgruppe, können jedoch sehen, dass auf der Steuerbordseite mehr Wind ist und uns so wieder schnell ins Mittelfeld vorschieben.
Beim traditionellen Am-Wind-Startkurs sind wir mit unserer neuen Besegelung sehr zufrieden: die Segel zeigen gutes Profil, reagieren deutlich auf Trimmanstrengungen und so bleibt wir gut im Rennen.

An der Südostspitze von Elba wird der Kurs auf die Isola di Pianosa abgesetzt. Diejenigen unter Euch, die die Gegend kennen oder eben mal auf der Karte nachgesehen haben, werden sich wundern, wie dies zu einer Umrundung vom Montecristo passen soll. Und nein, die Organisatoren lassen das Feld keine Acht um die Inseln fahren. Wegen der Schwachwindprognose wurde der Kurs verkürzt, damit am Sonntag wirklich alle rechtzeitig zum großen Abendessen in San Vincenzo sein werden … oder am Montagmorgen wieder auf Arbeit, je nach dem, wo jeder so seine Präferenzen hat.
Jedenfalls beginnt jetzt die Überlegung, welches der unbekannten Segel wohl das richtige ist. Eigentlich ein guter Kurs für das Code 0, aber auch für den Gennaker sollte die Richtung zum Wind schon passen und der hat mehr Fläche. Also Gennaker gesetzt und ein Crewmitglied an die Luvschot delegiert, damit das Segel immer optimal gefahren wird.

Wie bei allen anderen ringsum steht der Gennaker bei dem leichten Wind nicht immer stabil. Also alles soweit gut? … Irgendwie nicht … Die Silhouetten vor uns werden langsam kleiner und schmaler und die hinter uns größer und deutlicher. Warum nur? Allen Trimmversuchen zum Trotz ändert sich daran nichts. Schließlich geben wir auf, nehmen den Gennaker runter und setzen stattdessen das Code 0. Unglaublich, aber wir laufen sehr bald einen ganzen Knoten schneller, obwohl sich sonst an den Bedingungen nichts geändert hat!  So zahlt man Leergeld, wenn man seine Ausrüstung noch nicht kennt.

Noch später zum Abend hin schwächt sich der Wind weiter ab. Eine Flaute bleibt uns zwar erspart, aber mehr als 3 kn Fahrt sind vorerst nicht drin. Als ich am Ende der Nacht von meiner Matratzenhorchschicht ans Deck komme, hat er doch wieder zugenommen und bläst schließlich ziemlich konstant mit ca. 6 kn aus Nordwest. Dies bedeutet Am-Wind-Kurs ohne Kreuz und für uns die Gelegenheit, wieder die große Genua auszupacken. Das Boot läuft gut. Die Nacht ist klar und wir stecken mitten im langgezogenen Feld, wie die Positionslampen um uns herum und die sporadischen angeleuchteten Segel verraten. Der leichte, aber beständig nach Nordost drehende Wind  erfordert jedoch unsere Aufmerksamkeit für den Nachtrimm, denn die anderen Teams versuchen ebenfalls alles aus Ihrem Material herauszuholen. Deshalb suchen auch wir immer wieder die Strömungsfäden an den Segeln mit der Stirnlampe.

Der Kurs endet wie er begonnen hat mit einer Kreuz. Schließlich ertönt für uns am Sonntagmorgen um 08:31 das Zieleinlaufsignal nachdem wir die aufblasbare Zieltonne bei Einbiegen zünftig „gerempelt“ haben. AIS hat uns immer über den Platz in unserer Gruppe auf dem Laufenden gehalten (unseren zugeteilten Regattatracker konnten wir selbst nicht sehen bzw. sendete er nicht korrekt). Nach gesegelter Zeit werden wir Zehnte, nach berechneter dann Elfte in unserer Gruppe von 17 Jachten. Ohne Vorwissen über das Verhalten unserer neuen Soffio und der spezifischen örtlichen meteorologischen Eigenheiten sind wir mit diesem Ergebnis durchaus zufrieden.

Zeitgleich zur Regatta finden in San Vincenzo – dem Zielort – noch andere Veranstaltungen statt: Ein Oldtimertreffen der Autoliebhaber und auch noch weitere Wettbewerbe in Tauchen und Seefischen. Dementsprechend gut besucht ist die Fußgängerzone, welche gleich hinter der ersten Häuserreihe am Hafen liegt und der Yachthafen selbst wird aus mehreren Quellen mit Musik versorgt. Die Organisatoren der Regatta betreiben mehr Aufwand, als man so im Durchschnitt im Ostseeraum gewöhnt ist. Neben der Übertragung der Siegerehrung auf einer großen Leinwand erwartet uns unter Zeltdächern ein 5-Gänge-Menü bei guter Musik und einer Endlosschleife der in den letzten 2 Tagen geschossenen Videos und Fotos auf der Riesenleinwand. Als einzige ausländischen Teilnehmer erhalten wir sogar einen Ehrenpreis und damit verbunden sind Wünsche auf wiederholte Teilnahmen in den Folgejahren. Überhaupt suchen die Organisatoren und Vertreter der örtlichen Segelklubs den Kontakt und das Gespräch. Damit fühlt man sich natürlich sehr wohl!

… und ich denke, wir werden wiederkommen, uns wieder seglerisch messen und dabei wiederum die italienische Gastfreundschaft genießen.

Mast- und Schotbruch !

Schotbruch ist dabei!

Weiteres unter http://www.la100dimontecristo.com

 

Sommerhauptliegeplatz

Der Segelausschuss informiert:

Liebe Skipper, Liebe Segler,

für die Bootsübergaben von Mai bis September in Pisa (Arno) teilen wir allen Skippern und Seglern die Liegeplatz- und Befahrungssinformationen für die Marina mit:

Marina Nautica 180 S.r.l.:
Viale G.Dánnunzio, 224/A, 56128 Marina di Pisa (Pi) Italy
Tel. 0039 050 35572, Fax 0039 050 35572
E-Mail: info@nautica180.it, Web: www.nautica180.it

Alessandro (Inhaber),
Mobil 0039 348 4090018,
Sprachkenntnisse: Italienisch, Englisch, etwas Deutsch

Valerio (Mitarbeiter, immer vor Ort),
Telefon
0039 347 4502589
Sprachkenntnisse: nur
Italienisch

Mutter von Alessandro (Name noch unbekannt aber sehr nett),
Sprachkenntnisse: nur Italienisch

Wir bitten Euch ca. 2-3 Tage vor Eurer Ankunft um eine telefonische Anmeldung bei Alessandro. Wenn Ihr Eure Ankunftszeit mitteilt, wird Euch auch beim Anlegen geholfen.
Der Liegeplatz ist ca. 6m tief und liegt quer zur Flussrichtung an einem Stegausleger und ist mit Mooringleinen ausgestattet. Angelegt wird mit dem Heck zum Steg. Beim Verlassen bitte ausreichend viel Heckleine stecken.
Auf dem Marina-Gelände befindet sich jeweils getrennt für Damen und Herren eine Dusche und ein WC.
Die Marina ist ca. 1 Seemeile von der Arnomündung in Richtung Pisa Stadt entfernt.

Einkaufsmöglichkeiten in der direkten Nähe sind nicht vorhanden. Ihr könnt entweder mit dem Taxi oder dem Bus Linie 010 ca. 3-4 km nach Pisa fahren. Die Bushaltestelle an der Marina heist: V.Le D’Annunzio „Trinchetto“. Businfos findet Ihr hier: http://www.pisa.cttnord.it/GoogleTransit

Der Flughafen Pisa ist ebenso in ca. 30 min. per Bus oder in 10 min. per Taxi schnell erreichbar.

Die Arnomündung ist entsprechend der Hinweise durch Alessandro nur auf der nördlichen Seite befahrbar. Im Regelfall ist hier eine Tiefe von ca. 3m vorhanden. Der Grund ist nur Schlick und Sand, keine Steine. Bitte die Tiefe loten und die Kartenangaben (mit Tiefe und Datum) ergänzen!

Bei starkem Wellengang und Sturm aus West bitte nach Livorno ausweichen. Nicht in die „Marina di Pisa“ an der Arno-Mündung, denn dann gibt es auch dort schwierige Bedingungen.

Der Segelausschuss wünscht Euch schöne Törns

 

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