der Verein zur Förderung des Segelsports Sachsen e.V.
Schotbruch
lädt Dich hiermit herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung ein. Hier stehen u.a. die reguläre Wahl des Kassenprüfers und vor allem des Vorstandes für die nächsten 2 Jahre an. Bitte melde dich beim amtierenden Vereinsvorstand, wenn Du Dich für eines der Ämter evtl. zur Verfügung stellen würdest
Datum: Beginn: Veranstaltungsort:
Online- Teilnahme:
Anmeldung:
Sonntag, 22. Februar 2026 15:00 Uhr Lindenschänke Dresden, 1. Obergeschoß Altmickten 1 01139 Dresden Für Mitglieder, denen eine Vor-Ort Teilnahme nicht möglich ist, wird die Ausübung des Stimmrechtes über ein Online-Tool angeboten. Einwahldaten werden nach Anmeldung per E-mail vorab übermittelt. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung wird um Anmeldung per E-Mail an vorstand@schotbruch.de gebeten. Für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung bis spätestens Sonntag 22.02.2026 10:00 erforderlich.
Tagesordnung:
Begrüßung
Feststellung der Beschlussfähigkeit und Bestätigung der Tagesordnung
Bericht von Vorstand und Beirat zum Geschäftsjahr 2025
Bericht des Kassenprüfers zum Jahresabschluss 2025
Beschlussfassung zur Genehmigung des Jahresabschlusses 2025
Beschlussfassung zur Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2025
Wahl des Kassenprüfers 2026
Bestätigung der Beitragsordnung (unverändert für 2026)
Beschlussfassung zum Haushaltsplan 2026
Wahl des Vorstandes (Wahlperiode März 2026 – Februar 2028)
Beschlussfassung zum Ersatz der Vereinsyacht SOFFIO
Informationen zur Saison- und Veranstaltungsplanung 2026
Verschiedenes
Weitere Unterlagen können per E-Mail an vorstand@schotbruch.de angefordert werden.
Ein weiterer Jugendtörn ist zuende gegangen – der dritte in Folge – und wie auch schon in den letzten Jahren war es eine tolle Zeit in der wir Jugendliche viel gelernt haben, viel erlebt haben und vor allem viel Spaß hatten. Die etwas Erfahreneren von uns konnten noch mehr dazulernen, rund ums Segeln und das Schiff und haben auch Führungspositionen übernommen, wie „Skipper of the Day“ und „Navigator of the Day“. Für unsere Neulinge war es ein toller Einstieg ins Segeln und sie haben in kürzester Zeit die Basics gelernt und Segeln liebgewonnen. Alles in allem war der Jugendtörn also ein voller Erfolg und wird hoffentlich in den nächsten Jahren so weitergeführt. ~ Liane
Nun auch noch ein paar persönliche Worte von der Crew:
Skipperfazit: Die Jugendcrew hat’s drauf. Nachdem vor 2 Jahren die ersten jugendlichen Mitglieder erfolgreich ihren SBF See abgelegt haben und letzte Saison die windige Ägäis kennenlernen konnten, wurde ich in diesem Jahr weitgehend nur als Coach gebraucht. Die Jugendlichen haben sich selbst organisiert und auch die Neulinge an Bord angelernt. Der selbst gefahrene, etwas kompliziertere Anleger rückwärts in den Hafen mit auflandigem Wind auf den Bug stellte einen krönenden Abschluss dar. Was kommt als nächstes – der SKS und ein selbständiger Törn?
Timm: Der Segeltörn war wieder einmal sehr schön und man konnte viele neue Segelstrategien, sowie auch Infos übers Skippern mitnehmen. Ich kann das nur jedem weiterempfehlen.
Konstantin: Durch den Segeltörn habe ich mein Interesse am Segeln gefunden. In den zwei Wochen lernte ich, auf was es beim Segeln ankommt, worauf geachtet werden muss und warum es ein grandioser Sport ist. Am meisten Spaß hatte ich beim Segeln nach dem Wind, also ohne einen wirklichen Kurs nur nach den Indikatoren am Segel.
Erik: Für mich war der Jugendtörn genau wie letztes Jahr eine schöne Erfahrung. Einem wurde das Segeln noch näher gebracht und dazu war man in einer sehr netten Gruppe. Ich konnte einiges lernen, z.B. wie man zu acht auf einem Boot zu leben hat und wie schön Segeln in Gemeinschaft mit anderen im gleichen Alter sein kann. Auch technisch konnte ich einiges über das Schiff lernen und freue mich auf den nächsten Jugendtörn.
Klara: Während des Jugendtörns habe ich sehr viel über Navigation, das Wetter und allgemein das Boot und das Segeln an sich gelernt. Es war eine unfassbar schöne Zeit, die ich sehr genossen habe und jederzeit wieder machen würde.
Henrik: Ich habe grob Segeln gelernt, also was da so mit einhergeht (Steuern usw.). Der Jugendtörn ist toll und auch wichtig, weil so junge Leute ans Segeln geführt werden.
Lenka: Ich fand es wirklich sehr toll, die Möglichkeit zu haben, auf einem kleinen Segelschiff mitzusegeln. Ich habe sehr viel gelernt und es hat mir extrem Spaß gemacht, Teil der Crew zu sein. Besonders gefallen haben mir die vielen schönen Orte in Süditalien und Griechenland, all die Abende am Meer, die Nachtüberfahrt nach Italien und die tollen Menschen an Bord. Ein Highlight für mich war am Ende noch das schwingen mit dem Fender am Boot. Es waren insgesamt zwei wirklich schöne Wochen aus denen ich viel mitgenommen habe.
Tagesbericht 23.08. von Henrik
Nach morgendlichen Reparaturen an der Ankerwinsch und einer Kontrolle durch die Guardia di Finanza (Zoll), brachen wir mittags zum Ankern und Baden auf. Auf dem Weg dorthin sind wir auch geschwungen, was funktioniert indem man einen Fender an das Spifall anbindet, während einer Kurve abspringt und somit am Boot entlang fliegt und ins Wasser springt. Anschließend fuhren wir in den Hafen von Bari und der letzte Anleger wurde unter nicht ganz einfachen Bedingungen von Timm gefahren. Wir mussten rückwärts in den Hafen einfahren, was er aber gut gemeistert hat. Dann ging es ans Deck schrubben und die Genua 3 wurde abgebaut und von Liane, Klara und Lenka etwas geflickt. Außerdem reparierten wir den Windrichtungsgeber, wofür einmal Liane und einmal Erik den 20 Meter hohen Mast hinaufkletterten. Am Abend nahmen wir den Bus ins Stadtzentrum von Bari und erkundeten die Altstadt. Dort sind wir dann als schöner Abschluss essen gegangen und haben den letzten gemeinsamen Abend ausklingen lassen.
von der Guardia di Finanza kontrolliert
Eric im Mast
Ankern im Hafenbecken von Bari
Ursache vom Ankerwinschproblem gefunden – die Sicherung
Die Crew
Tagesbericht 22.08. von Konstantin
Heute frühmorgens wurden wir von den Schallsignalen eines Schiffes geweckt, welches an unserer Mole anlegen musste, um Passagiere aufzunehmen. Deshalb haben wir – etwas verschlafen – unser Boot weiter nach achtern verlegt, um Platz zu schaffen. Danach sind einige von uns nochmal schlafen gegangen, bis es dann Frühstück gab, sogar mit Rührei. Dann wurde die Soffio klargemacht und gegen 12 Uhr haben wir abgelegt. Durch die über 1 Meter hohen Wellen und Windstärke 5 war das Segeln heute spaßig und anstrengend zugleich. Vor allem beim Steuern war es durch die Wellen schwierig den Kurs zu halten und wir haben „Offcourse-Rekorde“ aufgestellt. Der ursprüngliche Plan war es heute bis Mola di Bari zu segeln, dort zu ankern und dann morgen nach Bari, allerdings hat sich dieser Plan aufgrund der Wetterlage geändert. Durch den stetigen Nordwind und -wellen waren alle natürlichen Buchten der Küste ungeschützt, weshalb wir weiter nach Bari segeln mussten, um eine ruhige Nacht zu haben. Dort haben wir im großen Hafenbecken geankert und konnten sogar noch den Sonnenuntergang hinter dem großen Leuchtturm von Bari beobachten. Das war nun schon unerwarteterweise unser letzter richtiger Segeltag, was wir alle sehr schade finden. Morgen werden wir aber trotzdem nochmal zum ankern und baden rausfahren, wenn die Wetterlage es hoffentlich erlaubt.
mit 7 Knoten Richtung Bari
Sonnenuntergang hinterm Leuchtturm von Bari
Timm beim Bilge lenzen
Arbeitsplatz von der Navigatorin Liane
Tagesbericht 21.08. von Klara
Heute ging es für uns ca. 40 Seemeilen von Brindisi nach Monopoli. Da wir durchgehend sehr guten Wind mit Böen bis Windstärke 6 (22–27 Knoten) hatten, segelten wir hauptsächlich mit dem Groß im 2. Reff und der G3. Dabei kamen wir mit durchschnittlich 6 Knoten voran. Unsere Höchstgeschwindigkeit über Grund lag sogar bei 10,6 Knoten! In den ersten zwei Stunden war besonders das Steuern eine Herausforderung, da wir ständig gegen die Wellen lenken mussten, aber gleichzeitig höchst konzentriert darauf achten mussten, eine Patenthalse zu vermeiden. Als es wieder etwas ruhiger wurde, zeigte uns unser Skipper die Notpinne, die man benutzt, wenn das Steuerrad nicht mehr funktionieren sollte. Damit ließ es sich allerdings deutlich schwerer steuern, deswegen waren wir froh, dass es nur eine Übung war und wir wieder auf das normale Steuer zurückgreifen konnten. Nach ca. 6 Stunden erreichten wir Monopoli. Dort erkundeten wir noch etwas die Stadt, in der gerade das internationale Festival der Fotografie und Kunst stattfindet, aßen leckere Nudeln mit Tomatensoße, und als Nachtisch holten wir uns wie immer noch ein Eis.
Segel setzen vorm Ende der Via Appia in BrindisiSoffio an der Mola Margherita in MonopoliBlick auf die Soffio von der Hafenmauer
Tagesbericht 20.08. von Timm
Unser Tag begann wie immer mit einem reichhaltigen Frühstück. Nachdem wir das Schiff seeklar gemacht hatten, legten wir gegen 10:30 Uhr in Otranto ab. Ziel war das ca. 40 sm entfernte Brindisi. Nachdem wir die Hafenausfahrt passiert hatten, setzten wir das Großsegel und die Genua 3. Aufgrund des Südostwinds konnten wir unseren Kurs fast parallel zur Küste setzen und schon bald die G3 gegen das Code Zero tauschen. Mit Raumschotkurs hatten wir konstant etwa 6 Knoten Fahrt durchs Wasser. Nach ca. 7 Stunden Fahrt durchquerten wir den Industriehafen von Brindisi und legten an der Stadtmole an. Aufgrund der schwarzen Gummipoller an der Mole mussten wir uns eine kreative Fender-konstruktion ausdenken, die aber erstaunlich gut funktioniert hat. Am Abend teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Die eine erkundete die Stadt, die andere „nietete die Soffio wieder zusammen“. Gegen 20:30 Uhr gingen wir ins Restaurant „Windsurf“, das direkt gegenüber der Mole lag, an der auch die Soffio festgemacht war (der Kapitän hatte eingeladen). Und so ging auch schon wieder ein weiterer erfolgreicher Segeltag zu Ende.
Die Fenderkonstruktion Kurs auf das Ende der Via Appia in Brindisidie Jungs beim Nieten
Tagesbericht 19.08. von Liane
Wir haben uns schon gestern entschieden noch einen weiteren Tag in Otranto zu bleiben, da wir nicht mehr viel Strecke vor uns haben und uns einen Bummeltag leisten können. Morgens wechselten wir von unserem Ankerplatz an die Pier, wo wir dann mal wieder Wasser und Strom auffüllen konnten. Die nächsten Stunden verbrachten wir mit unterschiedlichen Aufgaben, z.B. Boot putzen und aufräumen sowie einige Reparaturen. Unter anderem hatte gestern wieder der Beibootmotor aufgegeben und der neue Boilerthermostat wurde montiert. Außerdem haben wir die Gräting hinter dem Steuerstand noch einmal zusammengeflickt. Nachmittags sind wir dann noch an die schöne Küste von Otranto spaziert und waren baden. Abends ging es nach dem Essen nochmal in die Stadt und nach einem Eis in die Bar „Spinnaker“, die von der Stadtmauer einen tollen Blick auf den Hafen bietet. Dies war ein schöner Abschluss für unseren Aufenthalt in Otranto, wobei wir auch schon unsere morgige 40 Meilen Etappe nach Brindisi planen konnten.
Timm beim Thermostat austauschenDie Crew im „Spinnaker“
Tagesbericht 18.08. von Lenka
Der Tag begann für die Hälfte der Crew erst einmal mit ein bisschen Morgensport. Wir joggten und liefen gemeinsam zu den Scala Monumentale von Santa Maria di Leuca (zwei parallel laufende wunderschöne Treppen), wo wir oben angekommen auch den Leuchtturm betrachten konnten. Von dort hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf das Meer und die Umgebung.
Wieder zurück am Hafen bereiteten wir uns auf das Ablegen vor. Bei gutem Wind segelten wir los, refften fleißig die Segel und kamen schnell voran. Zwischendurch wurde es ein wenig spannend: Am Horizont sahen wir Blitze und hörten Donnergrollen, und es regnete sogar ein bisschen. Zwischendurch mussten wir noch eine kleine Flaute durchstehen. Doch bald frischte der Wind wieder auf, und wir glitten flott über das Wasser. Ein besonderes Highlight des Tages war die Grotte „Soffio“, die den gleichen Namen wie unser Schiff trägt– welche wir aus der Ferne betrachten konnten.
Am frühen Abend erreichten wir schließlich nach 7 erfolgreichen Segelstunden und ca. 27 zurückgelegten Seemeilen die Bucht von Otranto und ankerten. Nach einer kurzen Dusche an Bord machten wir uns schließlich gemeinsam auf den Weg zum Abendessen und es gab die erste Italienische Pizza. Es ging in ein Restaurant, das wie ein Zug eingerichtet war – ein schöner Abschluss von einem ereignisreichen Tag.
Scala Monumentale di LeucaGrotta del SoffioRegenwetter in Italien
Die Nachtfahrt – 16.-17.08. von Erik
Nach einem langen Morgen in Gouvia machten wir uns zur Mittagszeit auf den Weg Richtung Italien. Der Wind war auf den ersten Meilen zwar noch nicht auf unserer Seite jedoch frischte dieser umso mehr in der nördlichen Straße von Korfu auf. Das sollte aber natürlich nicht so bleiben, also trieben wir letztendlich in einer Flaute Richtung Erikoussa. Da der Wind weiter draußen 12 Knoten versprach entschieden wir uns nach einem reichhaltigen Abendbrot Richtung Wind zu motoren. Um Punkt 21 Uhr begann unser Schichtsystem und Liane, Erik und Connie machten in den ersten 3 Stunden schon 13,5 Seemeilen Strecke. Die Watch von 0 bis 3 Uhr überbot dies mit 15,2 Meilen und von 3 bis 6 fuhren wir sogar knapp 20 nautische Meilen. Carsten konnte fast die ganze Nacht durchschlafen und wurde nur selten nach Rat gefragt. Die Nacht war vergleichsweise wellig und frisch, so dass wir uns für Reff 1 entschieden. Jedoch drehte der Wind immer mehr zu unseren Gunsten. Es lief so gut, dass wir schon um 7 Uhr in Santa Maria di Leuca ankamen. Die italienische Flagge wurde gehisst und Lenka fuhr das Anlegemanöver. Daraufhin ist die ganze Crew wieder schlafen gegangen. Nach einem kleinen Frühstück steuerte Connie die Soffio und wir ankerten in der Nähe der schönen Grotten von Santa Maria di Leuca. Wir verbrachten dort unseren Nachmittag und gestalteten diesen als ruhigen Badetag. Wir entschieden uns die schöne Stadt anzugucken, fuhren also wieder zurück zum Hafen. Dort legten wir uns an ein altes Schiff ran, diesmal war Erik am Steuer. Der Skipper steht inzwischen nurnoch daneben, während manövriert wird und der ‚Skipper of the Day‘ eigenhändig Entscheidungen trifft. Dann wurde noch die Mole erkundet und der Sonnenuntergang genossen. Nach dem Abendbrot gingen wir schließlich in die Stadt und ließen unseren Tag ausklingen. Alles in allem war es eine erfolgreiche Nachtfahrt, für einige an Bord sogar die erste.
Flaute vor Korfu
Sonnenuntergang bei Erikoussa
Nachtschicht
Der Wachplan
Tagesbericht 15.08. von Henrik
Nach der Anbordnahme unseres neuesten Crewmitglieds Lenka, starteten wir gemütlich unseren 6,6 Meilen kurzen Trip nach Gouvia Marina. Denn wir müssen mal wieder Wasser tanken bevor wir die Überquerung nach Italien in Angriff nehmen. Mittags ankerten wir bei der kleinen Insel Lazareto, die östlich von Korfu liegt. Wir sind für eine kleine Erkundungstour zur Insel geschwommen und haben viele Gräber und verlassene Häuser gefunden. Später haben wir dann herausgefunden, dass die Insel früher als Quarantäne- und Krankheitsinsel diente und im griechischen Bürgerkrieg als Gefängnisinsel, wo viele Systemgegner ermordet wurden. Nach dieser spannenden und etwas unheimlichen Expedition ging es dann die letzten Seemeilen in die Marina, wo direkt erst mal das Deck geschrubbt wurde. Den Abend verbrachten wir dann in einem einheimischen Lokal in Gouvia.
Auf dem Weg nach Gouvia
Tagesbericht 14.08. von Konstantin
Nach einer etwas frischen Nacht haben wir den Anker um 11:30 Uhr eingeholt und Kurs auf Korfu genommen. Skipper of the Day war heute wieder Timm. Die Fahrt verlief entspannt. Wir hatten die meiste Zeit nur sehr wenig bis gar keinen Wind, wodurch sich die 20 Seemeilen ziemlich in die Länge gezogen haben. Durch das Ausbleiben des Windes konnten wir aber das Segeln bei Flaute bzw. wenig Wind üben. Unter anderem wurde der Code Zero wieder gesetzt. Gegen Ende gab es dann doch noch ausreichend Wind um ordentlich zu Segeln. Nach dem Anlegen um 17:45 Uhr wurde noch kurz gebadet und im Anschluss die Altstadt von Korfu erkundet und zu Abend gegessen. Den restlichen Abend haben wir auf unser letztes Crewmitglied gewartet, Lenka, die in einer nächtlichen Aktion vom Flughafen abgeholt wurde.
Timm beim Code Zero trimmen in der FlauteUnser Hafen mit Blick auf die UNESCO-Weltkulturerbe-Festung von Korfu
Tagesbericht 13.08. von Klara
Nach einem entspannten, längeren Morgen in der Bucht, den wir mit Dingi-Exkursionen, Schwimmen und Lesen verbrachten, lichteten wir, nachdem der ersehnte Wind aufkam, um 13 Uhr den Anker. Inzwischen sind wir schon ein eingespieltes Team geworden. Für die ca. 15 Seemeilen brauchten wir mit dem gerefften Groß und dem Vorsegel etwa drei Stunden und ankern nun in einer gut geschützten, kleinen Bucht vor Syvota. Zusätzlich zum Ankern ist die Soffio auch noch mit einer Landleine befestigt, die wir trotz scharfer Steine und Seeigel gut anbringen konnten. Den Nachmittag verbrachten wir mit viel Tauchen, dem Erkunden einer Höhle und dem Essen von Wassermelone. Insgesamt war es ein Segeltag mit hohem Badeanteil, den man sich bei 35 Grad aber auch mal gönnen darf.
Die Soffio – in der Mitte – ankert vor PaxosDie nächste Ankerbucht vor SyvotaEntspannung nach dem Festmachen der Landleine
Tagesbericht 12.08. von Liane
Der zweite Tag unseres Jugendtörns begann mit einem reichhaltigen Frühstück. Gestärkt machten sich Liane, Klara, Konstantin und Erik auf den Weg, um noch letzte Besorgungen zu erledigen. Währenddessen reparierten Carsten, Henrik und Timm u.a. das Leck im Kühlwasserkreislauf. Dann hieß es: Leinen los! Nachdem wir das Fahrwasser von Preveza verlassen hatten, nahmen wir Kurs auf Paxos. Mit einem zügigen Ostwind erreichten wir einen Top-Speed von 8,5 Knoten. Unterwegs haben wir verschiedenste Segelführungen von Code Zero bis 1. Reff ausprobiert. Gegen 19 Uhr kamen wir in Paxos an. Nachdem unsere erste Ankerplatzwahl zu voll war, entschieden wir uns, eine Bucht weiterzufahren – dort ankerten wir dann auch. Der Tag wurde mit einem Sprung ins Meer und einem anständigen Abendbrot beendet.
Wir über das Reffen
Start des Jugendtörns am 11.08.
Nach unserer Ankunft am Abend des 10.08. war heute der erste Tag unseres Jugendtörns. Morgens wurde erstmal der Großeinkauf erledigt und das Beiboot aufgebaut. Dann haben wir nach einer Einweisung zum ersten Mal abgelegt mit Timm am Steuer. Durch den Wind hat sich das Manöver aber etwas schwierig gestaltet. Da wir das freundliche Angebot bekommen haben, noch eine Nacht gratis in der Marina Preveza zu bleiben, haben wir uns entschieden nur eine Proberunde zu drehen und abends wieder an denselben Platz am Pier zurückzukehren. Vor der Küste von Preveza haben wir erste Manöver ausprobiert und mit der neuen Crew geübt wie z.B. Groß- und Vorsegel setzen, Reffen, Wenden und Halsen. Die ganz neuen Mitsegler haben auch zum ersten Mal gesteuert. Nach einigen Stunden sind wir in den Ambrakischen Golf gesegelt und haben dort geankert. Dann wurde gebadet, entspannt und das Beiboot getestet. Bei schönem Sonnenuntergang sind wir zurück in die Marina gesegelt und haben erfolgreich angelegt. Damit ist unser erster Segeltag vorbei, an dem wir schon viel gelernt haben. Ab morgen machen wir uns dann auf den Weg nach Korfu.
Die erste Crew der Segelsaison hatte sich am Vorabend unweit des Almira Shipyard niedergelassen, um alle Vorbereitungen zum Einkranen am Dienstag zu treffen. Eine Herausforderung war der Transport aller Segel und des neuen Dinghys von Athen zur Soffio. Dank unseres Athener „Vereinstaxifahrers“ George war das aber kein Problem.
„Segeltaxi“
Sebastian entfernte die Regattaaufkleber vom Vorjahr, wachste und polierte den Bug, Jana verkabelte den neuen Autopiloten und Nils versorgte Crew und Schiff mit den notwendigen Medien.
Dienstag, 15. April
Der ursprünglich für 11 Uhr angesetzte Krantermin wurde nochmals um 1 Stunde verschoben, damit das Großsegel einsatzbereit angeschlagen werden konnte. Die Fahrt vom Winterstellplatz zum Kran war abenteuerlich. Der Bug der Soffio wurde mit einem wackeligen Bretterstapel auf dem Trailer abgestützt. Aber Staff und Bretter schienen nicht ihren ersten Einsatz zu absolvieren.
Im Wasser ging es dann sofort auf Kurs nach Aegina auf der gleichnamigen Insel im Saronischen Golf. Unterwegs erfolgte das Anschlagen der Genua und das Setzen beider Segel. Die Segelmacher hatten im Vorfeld ordentliche Arbeit gemacht und die Saison 2025 konnte beginnen.
Mittwoch, 16. April
Doch vorher waren noch einige Arbeiten im Hafen von Aegina zu verrichten. So wurde u.a. das neue Dinghy aufgeblasen und von Nils ausgiebig getestet.
Guter Kauf. Die nervige Montage des Bretterbodens entfällt künftig und das Aufblasen ist nur noch eine Sache von wenigen Minuten.
Donnerstag, 17. April
Der Außenborder wurde zerlegt, Vergaser und Tank gereinigt, in der Hoffnung, dass er nach dem anfänglichen Rumzicken nun wieder läuft.
Am Nachmittag ging es auf See in Richtung Kap Sounio, um die Crew für den anschließenden Kykladen-Törn aufzunehmen.
Treffen mit Jolle, Opti, Kajak und SUP am Senftenberger See
Wieder hinaus aufs Wasser! Bei strahlendem Sonnenschein und recht guten Windbedingungen haben wir uns am 24. August mit Freunden und Familien am Senftenberger See getroffen. Das gemeinsame Jollensegeln am Ende des Sommers ist schon eine kleine Schotbruch-Tradition, auch um neuen Mitgliedern eine Gelegenheit zum Kennenzulernen zu bieten, sich über die zurückliegenden Regatten und Segeltörns auszutauschen oder Tipps für bevorstehende Fahrten zu geben.
Das Highlight waren natürlich wie immer die Segel- und Wassersportaktivitäten. Die drei geliehenen Ixylon Jollen wurden dank dem AdW Zeuthen (adw-zeuthen.de) von einem Opti ergänzt, der vor allem bei den jungen Mitgliedern für große Freude sorgte. Nach einem Auffrischungs-Training auf der Wiese ging es voller Begeisterung und unter Anleitung aufs Wasser. Selbst die Pinne in die Hand zu nehmen macht einfach Spaß!
Unsere Flottille (3x Ixy, Laser Bahia, Opti, Kajak)Halsen will gelernt sein
Unser Vereinsmitglied Walter steuerte außerdem ein Kajak und einen Laser Bahia bei und stellte auch den Kontakt zum ansässigen Yacht- und Surfclub Senftenberger See e. V. her. Yacht und Surfclub Senftenberger See e.V. – Start (segelverein-ysc.de). Wir bleiben in Kontakt.
Segeln macht Freu(n)de
Ganz herzlichen Dank an alle, die diesen Tag organisiert haben und schön, dass so viele dabei sein konnten!
Anbei ein kleine Nachlese und Bilder vom Abschiedsabend.
Die Regattacrew leider ohne FrankDie Regattacrew vor der SponsorenwandStrahlender Gesichter durch Rückblick und Vorfreude
… Was man im Auge behalten muss …
Der gebrochene Reffhaken
Einige Crews berichteten von über 40 Konten Windgeschwindigkeit bei Kasos. Dies konnte durch die Soffio bestätigt werden.
Update vom 12. Juli wieder aus der Olympic Marina
Regatta – Teil 2 Am nächsten Morgen lagen wir immer noch in der Flaute vor Rhodos und hatten uns die Nacht über nicht wirklich bewegt. Dafür konnten wir einen eindrucksvollen Sonnenaufgang beobachten und natürlich wurde auch Tarics Geburtstag begangen. Nachdem wir nun schon so lange an einer Stelle festhingen und sowieso schon wegen Sturm und Großsegel zurückgefallen waren, rechnete der Skipper Carsten nochmal alle Optionen durch. Leider kamen wir durch die Windvorhersagen und dem baldigen Schließen der Ziellinie zu dem Schluss, dass wir die Aegean 600 nicht zuende segeln können. Um Mittag herum war die Entscheidung gefällt, das Race Commitee informiert und wir haben die Maschine gestartet. Nun nehmen wir den schnellstmöglichen Weg zurück zur Olympic Marine. Unterwegs hatten wir sehr wechselhafte Bedingungen, konnten aber auch teilweise etwas segeln. Am Donnerstag mussten wir in Naxos stoppen um zu tanken. Ein Crewmitglied, Frank, nutzte die Chance um in die Fähre umzusteigen, um seinen Flug zu schaffen. Zu fünft ging es dann abends noch weiter und bereits Freitag 7 Uhr morgens legten wir in der Marina an. Durch die frühe Ankunft konnten wir das Großsegel direkt zum örtlichen Segelmacher bringen, mit dem wir schon unterwegs kommuniziert hatten. Außerdem war es Zeit mal wieder ordentlich klar Schiff zu machen – da gab es einiges zu tun. Den ersten Abend an Land haben wir mit Essengehen in Lavrion genossen und morgen ist es schon Zeit für die Siegerehrungszeremonie…
Update vom 11. Juli
Ein paar Impressionen vom Bord der Soffio während der aktiven Regattaphase.
Die komplette Regatta-Crew der Aegean 600 2024Das Startboot der RegattaStartgerangel bei kräftiger BrieseEs passt ! … oder?Es hat doch gepasst! Uff!Die Soffio hat die Tonne soeben passiertMal viel Wind, mal wenig … besonders hinter RhodosGeschwindigkeitsspitzenEin weitere Wegepunkt ist geschafft …Leider zeigen sich Schäden am Groß
Update vom 10. Juli
Heute um 11:37 musste die Soffio auf der Position 36°16,97’N / 028°14,00’E die Beteiligung an der Regatta leider aufgeben. Der Skipper begründete dies gegenüber der Rennleitung mit folgenden Worten (auf Englisch): „Mit Schäden am Groß und daher nur in der Lage mit einem Reff zu segeln, ist ein Erreichen des Ziels im Rahmen des Zeitlimits nicht mehr möglich. Es war soweit eine einmalige Erfahrung und wir sollten es im nächsten Jahr erneut versuchen.“
Von Bord der Soffio: Die ersten Tage der Regatta
Der Tag des Starts begann mit 25 Knoten Wind mit 35er Böen und 1 Meter Wellen. Auch mit minimaler Segelführung, G4 und Großsegel im 2. Reff, hat es uns stark auf die Seite gelegt. Der Start hat sich dadurch und durch die vielen anderen Boote auf zu kleinem Raum sehr aufregend gestaltet (und eine Schildkröte wurde gesichtet). Die beiden darauffolgenden Tonnen konnten wir einwandfrei passieren und danach ging es erstmal für 60 Seemeilen nach Süden und das mit einer Höchstgeschwindigkeit von 12,1 Knoten. In der ersten Nacht wurde Milos gerundet mit kurzer Flaute und dann ging es weiter Richtung Santorini. Diese Insel haben wir am Montag-vormittags passiert und die Vulkansteilwände bewundert. Danach ging es weiter nach Kasos und Karpathos. Dort erwarteten uns nachts über 40 Knoten Wind und aufgrund von Warnungen durch andere Segler haben wir uns entschieden, alle Segel zu bergen. Wir sind teilweise nur mit aufgestellter Sprayhood 5 Knoten gesegelt und haben ab und zu das Vorsegel ausgerollt um noch mehr Geschwindigkeit zu behalten. Als wir dann morgens endlich an Karpathos vorbei waren, liefen wir erst einmal in eine Flaute. Deshalb haben wir den Spi gesetzt und konnten nach einer Weile auch wieder auf die G4 wechseln. Allerdings sind uns Risse im unteren Teil des Großsegels aufgefallen, die wahrscheinlich in der letzten Nacht entstanden waren, weshalb wir nun im 1. Reff segeln. Am Nachmittag stieg der Wind aber sowieso wieder auf über 30 Knoten und wir sind im 2. Reff mit 8,5 Knoten weiter. Am frühen Abend kamen wir aber schließlich in die Abdeckung von Rhodos und konnten wieder ausreffen. Jedoch gerieten wir später wieder in eine Flaute und verbrachten die Nacht bei Rhodos.
Update vom 9. Juli
Bisher haben uns keine Neuigkeiten vom Bord der Soffio erreicht. Wahrscheinlich ist der Abstand zu Karpathos zu groß. Dank des Trackers kennen wir aber den Standort und die Durchschnittsgeschwindigkeit. Diese lag gegen 7:30 unter 6 kn obwohl der prognostizierte Wind mindestens 7 kn erwarten ließ. Wahrscheinlich schläft momentan der Wind auch hinter Karpathos ein. Ein ähnliche Situation gibt es entlang der Küste von Rhodos. WIe die folgenden Screenshots der Windy-App zeigen, herrscht dort gegenwärtig Flaute bei eine entgegensetzenden Strom. Man kann erkennen, wie die Boote versuchen, keine gutgemachte Strecke zu verlieren.
Flaute in der Abdeckung von RhodosStrom gegen den Regattapulkein Teil der Regatta-Flotte hat „eingeparkt“
Update vom 8. Juli
Der Regattapulk hat als verpflichtenden Wegepunkt die innere Insel im Santorini-Krater zu passieren. Diese Festlegung ist sicher sowohl für die Crews als auch für die Menschen auf der Insel einer der Höhepunkte der Wettfahrt.
Annäherung an Santorini
Der Meltemi bläßt beständig …
Santorini in Sicht
Diese Insel muss halb gerundet werden
Der Regatta-Tacker zeigt die ORC-3-Boote
Update vom 7. Juli
Die „Aegaen 600 2024“ wurde planmäßig gestartet. leider haben uns noch keine Mitteilungen von Bord der Soffio erreicht.
Update vom 6. Juli
Der letzte Vorbereitungstag begann mit finalem Organisieren und Reparieren. Großes Kopfzerbrechen hat uns mal wieder die Elektrik bereitet, aber auch das konnte gelöst werden. Außerdem wurde ein Wachplan erstellt und eingekauft.
Die Soffio ist jetzt klar für den Start
Wir haben im Feld die Bootsnummer 53
17:30 Uhr war offizieller Fototermin vor der großen Aegean-600-Tafel, wodurch wir jetzt ein tolles Crewfoto haben. Später wurde auch noch ein Ausflug zum Poseidontempel für alle Segler organisiert. Mit Bus wurden wir auf das Kap von Sounio gefahren und konnten dort die Architektur und den Ausblick genießen.
der – noch – leere Wachplan
der Poseidon-Tempel
Die Crew -1 vor dem Poseidon-Tempel
Blick vom Tempel in die Bucht
Der Tempel aus einem anderen Blickwinkel
Abends sind wir mit dem Taxi in die nahegelegene Stadt Lavrion gefahren und waren in einem griechischen Restaurant essen. Wieder zurück bei der Soffio, haben wir noch einmal die Route durchgesprochen und den Start morgen geplant. Morgen ist es soweit…
Update vom 5. Juli
Der Morgen begann mit einem Skipper Meeting zum Highlight des heutigen Tages: das Warm-Up-Race. Gegen 11 Uhr haben wir gemeinsam mit vielen anderen Regattateilnehmern abgelegt und sind zum Startgebiet gekreuzt. Vor dem Start mussten wir unsere Startnummer ans Boot kleben.
Anbringen des offiziellen Regatta-Aufklebers
Nach einem guten Start waren wir schnell an der ersten Tonne und nah an den Booten vor uns. Wir mussten einige Manöver durchführen, u.a. Spi setzen, G4 zu G3 wechseln und viele Wenden und Halsen fahren. Das hat alles gut funktioniert und der Skipper war zufrieden. Vor der Ziellinie haben wir sogar noch zwei Boote knapp überholt und hatten somit wirklich etwas zu feiern. Nach dieser erfolgreichen Aufwärmregatta haben wir uns dann noch entschieden in eine Ankerbucht zu segeln und baden zu gehen. Auch abends war viel los. Nach einem weiteren Skipper Meeting war es 20:30 Uhr Zeit für die offizielle Eröffnungszeremonie mit Bühne, Reden halten, Musik und Buffet. Bis spätabends saßen wir dort, haben uns mit anderen Seglern ausgetauscht und den Abend ausklingen lassen. Nun trennt uns nur noch ein Tag und wenige Stunden vom Start der Aegean 600…
gesponsertes Wasser und VitamineDas offizielle Regatta-Crew-Member-BandDie Sponsorentafel im Regatta-OfficeDie YPtracking BeaconsDie Regattacrew im Hafen von SounioDie abendliche Willkommensparty
Update vom 4. Juli
Nach einem späten Frühstück und relativ entspanntem Vormittag ging es mittags endlich raus zum trainieren. In der Meerenge von Makronisou haben wir einige Runden gedreht und vor allem veschiedene Segel gesetzt.
Trainingsschlag
Try-Segel und Sturmfock sind gesetzt
G4, Stormjib und Trisail wurden erfolgreich getestet und nach einigen Stunden sind wir dann zurück in die Marina, da sich ein Gewitter näherte. Gerade als wir wieder angelegt hatten, kam unser letztes fehlendes Crewmitglied an – Frank! Nun ist die Regattacrew komplett: Carsten, Jorg, Taric, Hagen, Liane und Frank.
Die Ausgangs- und Ziel-Marina der Regatta
Das letzte Crew-Mitglied ist an Bord
Dann haben wir noch letzte Dinge am Boot gebastelt bis das Wetter zu schlecht wurde. 18 bis 21 Uhr gab es ein von der Regattaleitung veranstaltetes Sicherheitstraining, an dem wir alle teilgenommen und einiges gelernt bzw. wiederholt haben.
Den Abend haben wir dann im Restaurant ausklingen lassen und schon morgen ist es Zeit für das Aufwärmrennen…
Update vom 3. Juli
Basteln, Safetychecks, Aufräumen etc. Heute morgen haben wir schon früh angefangen zu arbeiten, um der Mittagshitze zu entgehen. Die Checkliste für die Sicherheitsprüfung wurde nach und nach abgearbeitet, einiges wurde im Marinashop besorgt und nicht benötigte Dinge wurden von Bord gebracht, um Gewicht einzusparen. Das Windex-Licht wurde mit mehrfachen auf den Mast klettern und Kabel durchziehen endlich repariert, Rettungsmittel beschriftet und bereitgelegt zur Inspektion. Nach einem langen Tag war es dann 19:30 Uhr so weit für die Überprüfung durch die Regattaleitung. Wir haben mit Bravour bestanden und es gab fast nichts zu verbessern. Und so ging ein weiterer ereignisreicher Regatta-Vorbereitungstag zu Ende.
Update vom 2. Juli
Ankunft in Olympic Marine Heute wurde in den kühlen Morgenstunden einiges am Boot gearbeitet. Taric hat von oben die Elektrik im Mast kontrolliert und Rollen geschmiert. Als es dann zu warm wurde, haben wir von Perdika abgelegt und nach kurzer Badepause Kurs auf Athen genommen. Unterwegs hat der Wind abgenommen und wir haben erstmals den Code Zero gesetzt. Später konnten wir sogar den eindrucksvollen Tempel von Poseidon sehen. Außerdem haben wir den anderen Spinnaker getestet, den wir noch nicht ausprobiert hatten und etwas Spi-Training gemacht. Kurz vor der Olympic Marine wurden einige Delfine gesichtet und gegen ca. 18 Uhr haben wir dort angelegt.
Update vom 1. Juli
Vom Bord der Soffio
… Die erst Nacht an Bord der Soffio begann mit Ein-Mann-Wachen mit Unterstützung von jeweils einem Stand-By. Um ca. 2 Uhr passierten wir die Rio-Andirrio-Brücke, die nachts eindrucksvoll beleuchtet war.
Ein weiteres Highlight waren Delfin-Sichtungen und als vormittags alle wieder wach waren, war der Kanal von Korinth nicht mehr weit entfernt. Am frühen Nachmittag trafen wir dort ein, aber mussten noch etwas auf unseren Slot warten. Gemeinsam mit mehreren anderen Yachten konnten wir schließlich die etwa halbstündige Durchquerung antreten. Der Kanal von Korinth ist nur 24 Meter breit und von 80 Meter hohen Steilwänden umgeben. Nach der Durchfahrt wurde erstmal im örtlichen Café Eis gegessen und dann ging es kreuzend weiter durch den Saronischen Golf. Abends erreichten wir den Stadthafen Perdika auf der Insel Aegina und legten im Dunkeln an. Nun sind es nur noch etwa 25 Seemeilen bis zur Olympic Marine in Athen. …
Ein seltener Anblick ! Es geht durch den Kanal von Korinth, der wegen eines Felssturzes lange nich passierbar war aber zum Glück für uns in diesem Jahr wieder.
Hier noch ein Schmankerl in Form eines Videos
Fahrt durch den Kanal von Korinth
Update vom 30. Juni
Auf zur Aegean 600 Taric erwartete die anderen Mitsegler schon an Bord und hatte alles vorbereitet, sodass bereits 45 Minuten nach Landung des Flugzeugs abgelegt wurde. So dauerte es nicht mehr lang bis zur nächsten Brückenöffnung des Kanals von Lefkas. Danach konnten wir endlich Segel setzen und sind an Ithaka und anderen Inseln vorbeigesegelt. Bei gutem Wind waren wir mit bis zu 8,5 Knoten unterwegs und haben gerefft. Im Golf von Patras nahm der Wind wieder etwas ab und der Spinnaker wurde gesetzt. Zum Sonnenuntergang wurde es schon fast wieder Flaute, aber nun sind es nur noch 25 Seemeilen bis zur Rio-Andirrion-Brücke. Fortsetzung folgt…
Preveza Marina – mit Gepäck zur Soffio
Preveza Marina – bleibt in der Ferne zurück
Der Spinnaker ist schon gesetzt
Unter Maschine dem Sonnenuntergang entgegen
Es ist bald soweit!
Eine Schotbruch-Crew nimmt mit der Vereinsjacht „Soffio“ an der Langstreckenregatta „Aegean 600“ teil. Diese führt von Athen ausgehend über 600 sm durch die südliche Ägäis und endet wiederum in Athen. Der Start der Regatta wird am 7. Juli sein. Anbei der vorgegebene Kurs auf einer kleinen Karte und ein Link zur Wegepunktbeschreibung auf der offiziellen Webseite der „Aegean 600“ Regatta.
Die Regatta-Crew hat die Soffio von der Zubringer-Crew im Hafen von Preveza an der Westküste Griechenlands übernommen und wird den Törn nach Athen auch gleichzeitig als Trainingseinheit und zum Einüben der Rollen nutzen. Wir werden regelmäßig über den weiteren Verlauf der Vorbereitungen berichten und auch währen der Regatta immer wieder kurze Infos direkt von der Soffio hier posten.
Da hatte ich nun die Möglichkeit durch meine erst gut einjährige Mitgliedschaft im Verein an der Duecento 2024 teilzunehmen, und das gleich als Skipper, obwohl ich so ein Event noch nie gesegelt bin, auf unserer Soffio in der Summe auch erst 6 Tage verbracht hatte, und was!? -> beinahe hätte es nicht sollen sein.
Anfangs selbst noch etwas gezögert, viel zu tun usw.. Man kennt das ja, wenn die Birne nicht ganz frei ist. Dann, ca. 4 Wochen vorm Start, die Erleuchtung – was für eine Gelegenheit! Die paar Tage Urlaub / Abwesenheit schaffst du jetzt auch noch und los gings auf die Suche nach einer Crew in der Überzeugung, 4 – 5 Mitsegler/-innen eh schnell beieinander zu haben. Ich kenne ja genug, die mit mir auch schon Urlaubstörns und unsere traditionelle Funregatta – La Divertimento – im Mittelmeer gesegelt sind.
Die Ernüchterung kam schnell. Zwei Mitglieder, Lothar und Niklas sind dem Aufruf des Vorstandes gefolgt und hatten Interesse, aber dann wurden es einfach nicht mehr. So mussten sie Ihre stand bye – Position wieder aufgeben, was mir persönlich auch sehr leid tut. Dann aber haben sich aus meinem Kreis Markus und Hans gemeldet. Wir waren wieder zu dritt aber nur noch zwei Wochen Zeit. Ein reger Austausch der jeweiligen Clubvorstände begann und plötzlich meldeten sich zwei Italiener vom Club Circolo Nautico Porto St. Margherita bei uns. Ist klappte doch und gleich multinational :-). Nach zwei Online-Konferenzen mit der Crew und 4 Tage später, am Mittwoch, gings los.
Der übliche Self-Check-in und alles erst einmal wieder suchen, schön essen gehen, zurück aufs Boot und Gedanken für den nächsten Tag, den einzigen Trainingstag – a bisserl wenig. Ja, die Vorbereitung hätte besser sein können, auch die eigene Einstimmung. Aber wir, inklusiv die beiden Italiener, Sergio und David, sind aktive Segler. Am nächsten Morgen sind sie zu uns gestoßen, wir haben sie in das Boot eingewiesen, abgestimmt, wie wir uns ergänzen wollen – viele Köche verderben ja bekanntlich den Brei – und dann raus zum Trainieren. Möglichst alle Manöver 2 x üben. Leider war das Wetter alles andere als freundlich und nach 4 h sind wir wieder zurück, auch um nicht Gefahr zu laufen, dass der Hafenmeister das Tor zu macht wegen des steigenden Wasserstandes.
Abends zum Breifing und dann Freitag früh um 08:30 auslaufen mit etwas mehr Adrenalin im Blut. Start um 10:15 nicht ganz optimal aber nicht schlecht. Gute Stimmung, Neptun bekam sein Opfer und ab zum ersten Wegpunkt bei Grado. Flaute, Wind bis 3 bft, extreme Winddreher, Regen – alles auf den ersten 20 Seemeilen. Bis dahin sogar gut im Rennen.
Ab Richtung Susak. Zunehmender Wind bis 11 kn, relativ konstant Raumschots. Wunderbar! Einmal das falsche Segel gesetzt, wieder etwas Zeit verloren. Aber ein Riesenerlebnis und … die Soffio läuft! Im direkten Vergleich waren wir ganz gut, trotz wenig Übung.
Dann, Patsch, der Genacker reißt. Bis dahin – Segeln vom Feinsten. Am Morgen gegen 05:00. Mist, nicht aufgepasst, oder ….vielleicht zu dicht gefahren und dann hat eine Bö gereicht? Oder das Material? Nobody knows.
Weiter mit der Fock, dann Spi – Sonnenschein und 14 – 16 kn Wind. Gibt es etwas schöneres? Auch wenn wir jetzt praktisch (Aufhol-)Jäger sind.
Sergio und David tuen Ihr übrigens, um für gute Stimmung zu sorgen – wir Tedesci natürlich auch. Vielleicht hätte etwas weniger oder schnellere taktische Entscheidungen dem Ergeebnis gut getan. Wir wollten schon alles herausholen.
Die zweite Nacht dann ca. 5 h totale Flaute und da waren wir nicht so gut positioniert. Früh um 06:30 kam eine ganz leicht Brise. Spi raus und los. 2,5, dann 3 und plötzlich 6 – 8 kn FdW. Ein Traum! So ging es bis zum Ziel. Nur hatten die anderen leider den Wind etwas früher. Immerhin – Wir schafften noch das Zeitlimit, drei mussten aufgeben.
Reingeschnuppert mit einem schnellen Schiff und die Erkenntnis – das war nicht das letzte Mal! Dann aber mit vielen neuen Ideen im Kopf und intensiverer Vorbereitung.
Danke an alle, die sich um die Soffio kümmern, an den Vorstand, der bis zum Schluß daran geglaubt hat und an die tolle Crew, die mir viele Anregungen und tolle Augenblicke, auch ganz entspannte, gebracht hat, trotz Regatta.
… Und an den austragenden Verein, dessen Vorstand auch sehr geholfen hat.
langsam frischt es auf …wenig WInd … ruhige Momentedie Soffio läuft …Die Crew … „wettergegerbt“Scheinbarer Wind 13,9 Knoten aus 098 Grad von Steuerbord = Fahrt der SOFFIO von 9,0 Knoten durchs Wasser.
3 Generationen Schotbruch e.V. bei der LA OTTANTA .24
Nach dem erfolglosen Anlauf zur “La Cinquanta” .23 war in Caorle noch eine Rechnung offen. Gewissermaßen zum Abschied aus dem schönen Segelrevier in der nördlichen Adria trat eine 9- köpfige Crew zur 80-Seemeilen-Regatta vor der nördlichen Adriaküste an. Die Crew, bestehend aus Jorg U., Jana U., Nils U., Carsten S., Lutz L., Uwe V., Markus L., Burkhard F. und Skipper Thomas K. hatte sich vorgenommen, alles aus unserer Vereinsyacht SOFFIO “rauszuholen”. Deshalb verpasste die Regattamannschaft dem Schiff zunächst eine kleine Abnehmkur: Dinghi, Aussenborder und Verdeck sowie für den angekündigten Wind nicht nutzbare Segel und einiges mehr musste an Land bleiben um die Performance unserer Grand Soleil 40 im vollem Umfang abrufen zu können.
Am Samstag, den 6. April war es dann soweit: Um 9:00h ertönte der Startschuss vor der Mündung des Livenza unmittelbar vor den Stränden von Caorle in einem nahezu windstillen Morgen. 70 Boote versuchten sich in Bewegung gen Osten zu versetzen, was nicht allen sofort gelang.
Das taktische Manöver unserer Crew, in der Vorstartphase dicht hinter der Startlinie zu bleiben, zeigte Erfolg. Trotz eines ausgeprägten Winddrehers unmittelbar vor dem Start konnte sich die SOFFIO im Startfeld gut positionieren und in Schleichfahrt im vorderen Teil des Feldes mittreiben.
Das Regattafeld
Nach einer aufreibenden ersten Stunde im Öl kam etwas Wind auf und die Fahrtgeschwindigkeit in Richtung Osten nahm auf bis zu 7 Knoten zu. Schon auf dieser Etappe zeigte sich, dass unser Vereinsschiff locker mit vergleichbaren Booten im Feld mithalten konnte. Es ergaben sich einige spannende Zweikämpfe und Wettrennen im immer noch unstetigen Wind, der zwischen 5 und 10 Knoten “pendelte”. Auf Höhe der Punta Tagliamento fiel der Wind bereits so weit achterlich ein, dass der Gennaker gesetzt werden konnte. Nach weiteren Wegpunkten vor Grado und Triest wurde die Wendemarke angesteuert, die überraschenderweise fehlte und durch ein paar schwimmende Kanister ersetzt worden war.
Auf der gesamten Strecke war jede Menge Müll und Totholz aus den Gletscherflüssen der Alpen anzutreffen. Kurz vor Grado, auf dem Weg zum Ziel, konnte bei guter Fahrt plötzlich ein signifikanter Geschwindigkeitsverlust festgestellt werden, der mit einem gurgelnden Geräusch einherging. Es half nichts. Erst durch einen paar beherzte Aufschießer und hektisches Stochern unter den Schiffsrumpf konnte ein großes Stück Plane entfernt werden, das sich am Ruderblatt verfangen hatte.
Schade! Denn in der Zwischenzeit konnte sich z.B. die Argo, eine weitere Grand Soleil 40, wieder annähern, die schon einige vergebliche Überholversuche unternommen hatte. Trost fand die Crew in den von Lutz virtuos zubereiteten „Spirelli Puttanesca”, die neue Kräfte für die bevorstehende Nachtfahrt wecken konnten.
Mit Einbruch der Dunkelheit schlief leider auch der Wind ein. Erst gegen Mitternacht konnten wenigstens wieder 3-4 Knoten Wind gemessen und der Spinnaker gesetzt werden, um die SOFFIO nach 18 Stundem und 46 Minuten ins Ziel zu befördern.
Im Gesamtergebnis war für unsere Schotbruch Crew ein erfreulicher 5. Platz in der Gruppe BRAVO für Boote mit 11-12 m Länge drin. Hätte es nicht ein paar kleinere Pannen gegeben, wäre sicher noch mehr zu erreichen gewesen.
Ganz besonders bemerkenswert war ausserdem, dass mit Jorg und seiner Tochter Jana sowie Enkel Nils Vereinsmitglieder aus drei Generationen gleichzeitig um den Sieg gerungen haben. Besonders Nils war dabei nicht unterzukriegen! Weiter so!
Gegründet anlässlich des Starts eines sächsischen Seglerteams bei der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge 2003 von New York nach Hamburg, organisiert der Verein zur Förderung des Segelsports Sachsen e.V. regelmäßig Regattateilnahmen. Hierzu betreiben wir eine 12-Meter Segelyacht vom Typ „Grand Soleil 40“. Die SOFFIO ist mit Laminatsegeln, Code Zero und Spinnaker ausgestattet. Eines unserer Ziele ist die Förderung von Nachwuchsseglern. Sicherheit wird sehr ernst genommen, so dass jeder Segler über eine moderne Automatik-weste mit PLB (personal locator beacon) und die Yacht über Rettungs-insel, EPIRB und AIS verfügt.
In Caorle an der nördlichen Adriaküste richtet der Circolo Nautico Porto Santo Margherita eine Serie von Regatten aus. Deren Namen beschreibt die Länge des jeweiligen Kurses. Wie bereits im letzten Jahr, wollen wir Anfang April zunächst an der La Ottanta über etwa 80 Meilen teilnehmen, die uns nach Osten in die Bucht von Triest, an die Küste Sloweniens und zurück führt. Ab dem 1. Mai steht dann die La Duecento (ca. 200 sm) auf dem Programm, die den Kurs bis um die kroatische Insel Susak verlängert.
Route der Regatta La Ottanta
Route der Regatta La Duecento
Highlight unserer Regattasaison 2024 wird die Teilnahme an der Aegean 600. Die für íhre perfekte Organisation und internationale Beteiligung bekannte Regatta führt uns von Olympic Marine bei Athen durch die südliche Ägäis bis an die türkische Küste, vor der nach Norden aufgekreuzt wird, um anschließend zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Der Wechsel zwischen Flaute und Meltemi mit vielen Inselpassagen wird für herausfordernde und sehr abwechslungsreiche Segelbedingungen sorgen und ist daher besonders für den sportlich eingestellten Segelnachwuchs geeignet.
Regattakurs AEGEAN 600
La Ottanta: Mi 03.04.24 Anreise Monfalcone, Do Überführung nach Caorle und Regattaklarmachen, Fr Training, Sa 06.04 Regattastart, So Abschluss- und Reservetag, Abreise Mo 08.04. La Duecento: Mi 01.05. Anreise nach Caorle, Do Regattaklarmachen und Training, Fr 03.05. Regattastart mit voraussichtlicher Zielankunft am Sonntag, Mo Abschluss- und Reservetag, Abreise Di 07.05. Aegean 600: Sa/So 29./30.06. Anreise Region Lefkas, anschl. Überführung, Mi 04.07. Reserve und Spätanreisen, Do 05.07. Seminare (u.a. Safety at Sea 18-21), Fr 05.07. WarmUp Race, So 07.07. Start mit voraussichtlicher Zielankunft am 11.07., Sa 13.07. Siegerehrung (21:00), Abreise Athen Sa/So 13./14.07.
Kosten & Bedingungen Teilnehmergebühren berechnen sich aus der Beitragsordnung und betragen für erwachsene Mitglieder 287 / 373 / 800 EUR. Die Teilnahme von Jugendlichen und Jungen Erwachsenen bis 27 J. in Schul- /Ausbildung oder Studium ist besonders erwünscht und wird durch reduzierte Sätze von 50 / 60 / 140 EUR gefördert. Die Gebühren enthalten keine Aufwendungen für Verpflegung, An- und Abreise sowie Verbrauchskosten. Mindestteilnehmerzahl erforderlich, wetterbedingte und sonst. Änderungen möglich. Anmeldungen und Nachfragen bitte an toernplanung(at)schotbruch.de.
Liebe Segelfreunde, auch dieses Jahr lässt es sich nicht verhindern: es ward Weihnachten und das Jahr geht zu Ende. Wir wünschen Euch und Euren Familien, Freunden und Bekannten eine schöne Zeit! Kommt alle gesund ins neue Jahr und denkt daran: Es wird wieder wärmer und bis zur nächsten Segelsaison ist es nicht mehr lange hin.
Wenn der Schnee geht, kommen auch die Boote wieder …
In diesem Sinne bitte schon mal vormerken: Das neue Jahr im Verein starten mit einem Seglertreff am 09.01.2024. Hier soll das Revier für die nächste Saison festgelegt werden und wir wollen uns über die Ausrichtung des Vereins in der Zukunft unterhalten. Dazu gab es ja bereits Vorschläge in der jüngeren Vergangenheit. Diese sollen diskutiert werden, um zu einer Beschlussvorlage für die Mitgliederversammlung zu kommen.
Das wäre dann auch schon der nächste Termin: Mitgliederversammlung 2024 des schotbruch e.V., geplant am 04.02.2024 in Dresden. Bitte Termin schon mal vormerken!
Wichtig: Der Vorstand wird neu gewählt und auch der Beirat ist zu wählen! Außerdem sollen wichtige Entscheidungen für die Zukunft des Vereines getroffen werden (siehe oben).
Bis dahin: schöne Feiertage und einen guten Rutsch.
Der Regattastart müsste von den Organisatoren leider auf den Sonntag verschoben werden. Grund ist eine Sperrung der Häfen wegen Hochwassers durch langanhaltende kräftige Südwinde.
Unsere Regattacrew musste ihre Teilnahme durch die Verlegung absagen. Die Planungen zur Abreise und der Übergabe an die Folgecrew sind damit einfach nicht in Einklang zu bringen.
Schade!
In wenigen Tagen startet eine Schotbruch-Crew auf der Soffio zum dritten Mal bei der Regattaserie, die der „Circolo Nautico Porto Santa Margherita“ veranstaltet.
Nach der „La Ottanta“ und „La Duecento“ – „La Cinquecento“ mussten wir leider auslassen – nun die Teilnahme an der „La Cinquanta“ Ende Oktober.
Die Crew unter dem erfahrenen Regatta-Skipper Thomas braucht keinen langen Schlag für die Anreise zu segeln, denn die Soffio liegt in unserem diesjährigen Stützpunkthafen Monfalcone ganz in der Nähe. Anbei ein Skizze zur Regattaroute von vor zwei Jahren, welche sicher auch dieses Jahr wieder sehr ähnlich aussehen wird.
Bleibt gespannt auf die Updates zum Verlauf der Regatta, die hier in loser Folge veröffentlicht werden.