Bericht Tag 3 von Erik

Nach einer relativ schaukligen Nacht in der Bucht von Laiguelia holten wir um 8 Uhr den Anker in der Hoffnung ein, den angesagten Wind zu erwischen. Schon nach ein paar Minuten setzten wir das Groß und auch direkt die G3. 
Anfangs machte uns der Schwell aus unterschiedlichen Richtungen noch leichte Probleme beim Steuern, jedoch bekamen wir das ziemlich schnell unter Kontrolle.
Nach dem Frühstück frischte der Wind auf und sowohl Wind als auch Welle kamen von Achtern. Mit Eva am Steuer erreichten wir unseren Rekord von 11,1 Knoten schon am Vormittag. Die See nahm allerdings immer weiter an Welle zu, weshalb wir zuerst refften und dann das Großsegel ganz wegnahmen. Wir segelten jedoch weiterhin mit ca. 6 Knoten Richtung Monaco. 

Schließlich erreichten wir den Ort gegen 15:30 an und legten am Yachtclub de Monaco an. Wir segelten heute insgesamt 43,5 Seemeilen. Später nahmen wir noch den Pool vom Yachtclub in Anspruch und erkundeten den Hafen und die Altstadt, wo wir essen gegangen sind. Die Stadt und der Yachtclub haben uns ziemlich beeindruckt und waren ein ungewohnt luxuriöses Erlebnis.

Die Soffio im Yachthafen von Monaco
Die Jugendcrew in der Poolbar des Yachtclub de Monaco
Mit „SY Soffio“ bedruckte Chipkarten für die Anlagen des Yachtclubs

Bericht Tag 2 von Mathilde

Nach unserer späten Ankunft gestern in Loano sind wir heute dementsprechend spät aufgewacht, haben dann zügig unseren Großeinkauf gemacht und die Soffio klariert. Kurz nach 12 sind wir leider mit genauso wenig Wind wie am gestrigen Tag gestartet. Trotzdem sind wir ein paar Seemeilen ohne Motor gesegelt und konnten die (leichte) frische Seebriese genießen. An der Isola Gallinara gab es einen ausgiebigen Badestopp und wir konnten viele Fische sehen, die Bucht erkunden und viele Sprünge ins erfrischende Wasser machen.

Ankern vor Gallinara bei spiegelglatter See

Unser eigentliches Ziel Sanremo konnten wir wegen des sehr geringen Windes leider nicht mehr erreichen, weshalb wir uns für die vor Schwell geschützte Bucht bei Laigueglia entschieden. Für morgen früh wird dafür deutlich mehr Wind angesagt. Hier hatten wir nochmal Badespaß, haben anschließend lecker gekocht und konnten unter dem Sternenhimmel einschlafen.

Baden vor Laigueglia

Bericht Tag 1 (02.08.2026) von Liane

Nachdem wir gestern Abend mit der vorherigen Crew in der Marina Genova essen waren, übernahm die Jugendcrew heute morgen offiziell die Soffio. Diese besteht aus unserem Skipper Carsten und der Crew: Erik, Liane, Mathilde, Eva und Jette. Samuel wird in ein paar Tagen auch noch zu uns stoßen.


Nach einer ausgiebigen Einweisung wurde mittags das erste Ablegemanöver gefahren. Außerhalb des Verkehrstrennungsgebietes vor Genua übten wir dann Mensch-über-Bord Manöver mit zwei Fendern. Dabei übernahm jeder mal das Steuer und die verschiedenen Rollen, sodass wir es nun alle drauf haben.

Mathilde beim erfolgreichen Aufnehmen des MOB
Unser Track nach vielen MOB-Manövern

Nachdem wir unsere Kreise gedreht hatten, siehe unseren interessanten Track auf Navionics, nahmen wir Kurs auf Loano.
Leider ließ der Wind jedoch zu wünschen übrig, blies mit gerade einmal 3 bis 4 Knoten aus Südwesten, unserer Zielrichtung. Nach einer Weile gingen wir dann zum Motorsailing über, damit wir noch rechtzeitig im Hafen ankommen. Zwischendurch haben wir uns aber auch mal treiben lassen und einen Badestopp eingelegt. Mit Abendessen in der Hand war dann schon die Stadt Loano in Sicht und gegen 22 Uhr haben wir endlich angelegt.

Sonnenuntergang an der Küste bei Loano

Ein kleiner Spaziergang mit Gelato durch die Altstadt musste aber trotzdem noch sein.
Damit ist der erste Tag des Jugendtörns schon vorbei, jedoch war er so ereignisreich, dass es sich anfühlt als wären wir schon länger hier.

Fortsetzung folgt …