Verein zur Förderung des Segelsports e.V.

Schlagwort: Soffio

Schotbruch Jugendtörn

11-er und letzter Tag von Skipper Carsten

Zehn Tage ist es erst her, dass die erste Jugendcrew des Jahres in Genua die Soffio enterte. Gefühlt sind jedoch 3 Wochen vergangen, so viel haben wir seitdem gesehen und so routiniert laufen inzwischen alle Manöver ab.
Nach einer ruhigen Nacht vor Anker direkt neben St. Tropez (es wurde wieder spät) klingelt heute tatsächlich einmal der Wecker, denn es ist schon der letzte Tag des Törns und wir wollen pünktlich im Übergabehafen sein, um die Soffio für die nächste Crew frisch zu machen.
So geht also um 8:45 Uhr der Anker auf und 5 Minuten später steht das Großsegel. In der leichten, zunächst noch ablandigen Morgenbrise lassen wir die Maschine anfangs noch etwas mitlaufen, während das Frühstück vorbereitet wird. Mit Obst, Yoghurt, Müsli und Kaffee (für den Skipper) treiben wir eher, als dass wir segeln um die markante Südtonne auf der Untiefe La Seche a l’Huile, einem Felsriff am Ausgang des Golf von St. Tropez, welches je nach Quelle entweder nach dem dort vor mehr als 100 Jahren aufgestellten ölbetriebenen Leuchtfeuer oder den dort gefangenen und anschließend in Öl eingelegten Tintenfischen benannt ist.
Zum Glück setzte bald die tägliche Seebrise ein, sodass wir tatsächlich noch ein gutes Stück in Richtung unseres Etappenziels segeln können: Nach der Absage durch den Vieux Port St. Raphael hatten wir einen Liegeplatz in Port Frejus ergattert (56 Euro pro Nacht inkl. Wasser, Strom und Duschen). Diese Wahl sollte sich für die Übergabe an die Folgecrew noch als glückliche Fügung herausstellen. Zuvor wurde noch ein letztes mal geankert und gebadet.
Das Anlegemanöver im Hafen Frejus durch Skipper-of-the-day Eva fiel diesmal etwas herausfordernder aus, da kurz vor der Boxengasse noch gedreht, und rückwärts eingefahren werden musste. Dank der Zusammenarbeit in der Crew wurde auch dies gemeistert und vom Hafenmeister mit einem Kopfnicken anerkennend quittiert.
Der Rest des Tages verlief weiter genauso ereignisreich wie der bisherige Törn: Kleinreparaturen, Deck schrubben und Klar Schiff, Wassertanks füllen, neue Crew begrüßen, Umzug ins Appartement bzw. Verabschiedung des ersten Crewmitgliedes, Einkaufen, Sonnenfinsternis bestaunen, gemeinsames Pizzaessen der alten und der neuen Crew im Cockpit der Soffio, sowie zum Abschluss Party mit OpenAir Musik auf der Hafeninsel.

Ankern vor St. Tropez
Großeinkauf mit der neuen Crew
Die Soffio mit der Sonnenfinsternis

Ein großes Dankeschön an unsere mitsegelnden jugendlichen Mitglieder für einen sehr aktiven und vielseitigen Törn. Ich bin sicher, es bleibt mehr zurück als Tanlines und hoffe ihr geht auch bald ohne „Betreuung“ einmal allein an Bord und macht einfach euer Ding.

Beide Jugendcrews sind vereint

Tag 10 von Jette

Am Morgen starteten wir relativ früh in den Tag: während eine Gruppe das Frühstück vorbereitete, machte die andere schon einmal das Dinghi startklar. Denn es soll nach Port Grimaud gehen. Die Stadt ist an Venedig angelehnt, mit kleinen Wasserwegen und Häusern direkt am Wasser. Wir fuhren mit Musik durch die Kanäle und genossen die besondere Atmosphäre, ein Eis musste auch sein. Nachdem wir so ziemlich jeden Kanal befahren haben, ging es zurück zur Soffio.

DIe Jugendcrew im Dinghi

Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns zum Segeln bereit. Heute haben wir wieder MOB-(Mann über Bord) Manöver geübt. Dieses Mal übten wir die Bergung aber während des Segelns und nicht mit laufendem Motor.

Danach holten wir den Spinnaker heraus und lernten ihn zu setzen. Das bunte Segel bereitete uns besonders viel Spaß und wir konnten ein wenig damit experimentieren. 

Der Spinnaker wurde gesetzt!

Nachdem der Spi wieder eingepackt war, konnten wir uns noch mit einem Fender über Bord schwingen und ins Wasser fallen lassen. Das war eine willkommene Abkühlung und hat sehr viel Spaß gemacht.

Insgesamt sind wir beim Spaßsegeln viel gekreist und auf der Stelle gefahren, hatten am Ende aber durch die verschiedenen Manöver mit dem MOB, dem Spinnaker und später auch beim Schwingen 7,5 Seemeilen zurückgelegt. 

Unser Track nach einem manöverreichen Tag

Am späten Nachmittag ankerten wir direkt vor Saint Tropez und fuhren nach dem Abendbrot noch einmal mit dem Dingi an Land. Dort schlenderten wir zunächst am Hafen entlang Richtung Leuchtturm. Dabei konnten wir die beeindruckenden Yachten bestaunen. Nach Eis und Crêpe ging es langsam aber sicher wieder Richtung Boot, wo wir den Tag ausklingen ließen.

Die Crew des Jugendtörns am Leuchtturm von Saint Tropez mit Blick auf die Soffio vor Anker

Insgesamt war es ein sehr ereignisreicher und abwechslungsreicher Tag. Besonders das Segeln, die vielen Aktivitäten auf dem Wasser und der Besuch in Saint-Tropez machten den Tag zu einem schönen Erlebnis.

Tag 9 von Erik

Nach einer lustigen Nacht mit einem sehr erfrischendem Schauer starteten wir in einen Tag, der sich letztendlich anders entpuppte als erwartet. Wir gingen zuerst schwimmen und die Insel Porquerolles erkunden. Währenddessen haben Carsten und Liane auch etwas an der Logge gebastelt, sind aber noch zu keinem Ergebnis gekommen.

Nach dem Mittagessen und ein bisschen Entspannung planten wir 6 Seemeilen nach Port Cros überzusetzen. Doch nachdem wir mit bis zu 9 Knoten unterwegs waren, entschieden wir uns, obwohl es schon ziemlich spät war, doch bis in die Bucht von Saint Tropez zu segeln.
Wir refften zwischenzeitlich und der Schwell sowie der Wind kamen meist achterlich, weshalb wir schön die Wellen surfen konnten. Ein weiteres Highlight waren die ersten Delfine, die wir während diesem Jugendtörn sahen. Sie begleiteten uns kurze Zeit und munterten uns nochmal auf.
38 Seemeilen und ein Abendbrot später kamen wir letztendlich vor Port Grimaud an und warfen den Anker. 
Alles in allem stellte sich der Tag als sehr spaßig und seglerisch anspruchsvoll heraus und jeder lernte heute etwas dazu, zum Beispiel wie sich die Thermik nahe an Inseln mal eben schnell verändern kann.

Wellen surfen mit 9 Knoten gen Saint Tropez 
Skipper Carsten hat bewiesen, dass man auch bei Wellen eine perfekt gerade Linie steuern kann
Nachts kurz vor Ankunft im Golfe de Saint-Tropez

Tag 8 von Mathilde

Da wir gestern von unserem Abendspaziergang erst spät an Bord zurück waren, haben wir heute erst mittags abgelegt. Jedoch waren wir sehr produktiv, weil alle einmal Anlegen und Ablegen an unserem längsseitigen Liegeplatz geübt haben – durch das Eindampfen in die Vorspring. Dabei wurden wir lustigerweise von einem Marinerio gefragt, ob wir Probleme haben, da wir so seltsam fahren würden, doch als wir ihm unsere Übung erklärten, lachte er nur. 

Mit wenig Wind starteten wir in unseren heutigen Trip, doch nachmittags frischte der Wind glücklicherweise auf, sodass wir auch endlich mal wieder richtige Schräglage erlebt haben. Durch den Fahrtwind war die Hitze erträglich und zwischendurch bei langsamer Fahrt konnten wir uns auch an die Badeleiter hängen. Da sich die Windrichtung auch gedreht hatte, mussten wir schließlich zu unserem Ziel, der Insel Porquerolles, kreuzen und legten somit 20,8 Seemeilen zurück.

Eine unserer Wenden

Dort ankerten wir in einer schönen, aber auch sehr beliebten Bucht. Nach einer ausgiebigen Schwimmrunde haben wir lecker gegessen und konnten in der Bucht den Sternenhimmel beobachten und gingen mal verhältnismäßig früh schlafen 😉

Anlegemanöver üben im Hafen von Cavalaire-sur-Mer
Kreuzen Richtung Porquerolles
Sonnenuntergang in der Bucht

Tag 7 von Liane

Nach einer ruhigen Nacht in der Bucht von Agay holten wir relativ früh den Anker ein, da wir uns heute viel vorgenommen hatten.

Morgens in der Bucht von Agay mit Blick auf das Esterel-Gebirge

Eigentlich wollten wir nämlich 43 Seemeilen bis zu den Îles d’Hyères segeln, da die Windvorhersage gestern auch sehr gut aussah. Diese hatte sich jedoch über Nacht wieder verschlechtert, sodass wir schon morgens fast sicher wussten, dass wir es segelnd nicht schaffen werden. Unterwegs haben wir uns deshalb den Hafen von Cavalaire-sur-Mer als Zwischenziel ausgesucht.

Die geplante Route zu den Îles d’Hyères

Auf dem Weg waren wir während einer Flaute auch baden. Nach 25 Seemeilen kamen wir gegen 18 Uhr an und legten zum ersten Mal bei diesem Jugendtörn längsseits an. Ein Teil der Crew ging einkaufen und die anderen haben die Soffio klargemacht und zum Beispiel die Wassertanks aufgefüllt und mal das Deck etwas sauber gespült.

Abends sind wir dann in der Stadt essen gegangen, diesmal richtig französisch, mit Galettes, Crepes und Salades.

Danach haben wir einen kleinen Nachtspaziergang zu einem Aussichtspunkt gemacht, von wo wir die Bucht und den Hafen sehr schön sehen konnten. Nach diesem tollen Tagesabschluss sind wir alle müde in die Kojen gefallen.

Die Jugendcrew am Aussichtspunkt von Cavalaire-sur-Mer

Tag 6 von Samuel

Von Hamburg nach Antibes

Nachdem ich bis gestern noch auf meinem Ausbildungsschiff arbeiten musste, konnte ich mich heute endlich auf den Weg zu den anderen machen. Mein Tag begann um 04:00, als mein Wecker mich nach einer zu kurzen Nacht aus dem Schlaf riss und ich mich auf den Weg zum Flughafen machte. Um 06:00 saß ich dann auch schon im Flieger nach Nizza.

​Dort gelandet, machte ich mich mit meinen zwei viel zu großen Rucksäcken auf die Suche nach einem Zug, der mich nach Antibes zur Soffio bringen sollte. Auf Vesselfinder hatte ich beobachtet, dass diese seit dem Abend davor in Port Vauban lag. Spontan ein Ticket für den Zug gekauft und schon fuhr ich direkt den Strand entlang Richtung Süden. In Antibes angekommen, sammelte Carsten mich am Bahnhof ein und rief per Funk ein E-Golfcart, das uns bis zum Steg fuhr, an dem die Soffio lag.

​Dort wurde ich sofort herzlich empfangen und lernte Jette und Mathilde kennen. Nachdem die restliche Crew von einem kleinen Einkauf zurück war, gab es erst einmal Frühstück mit leckeren frischen Croissants. Unsere Skipperin des Tages, heute Eva, machte sich anschließend auf den Weg zum Marina-Office, um die letzten Formalitäten zu erledigen, sodass wir pünktlich um 12:00 auslaufen konnten.

​Mit Kurs Südwest segelten wir an der französischen Küste entlang und machten nachmittags an einer Boje vor den Ile de Lerin bei Cannes fest. Dort wurde ein Badestopp eingelegt und dann ging es weiter bis in die Bucht von Agay. Unterwegs haben wir auch den Großbaumniederholer erneuert. Dazu hat Carsten uns erklärt, dass es sich um ein hohles Seil handelt und wir haben einen „Brummelspleiß“ gelernt.

Ankern vor den Ile de Lerin mit Blick auf Cannes
Eva beim Brummelspleiß
Einfahrt in die Bucht von Agay im Sonnenuntergang

Kurz vor Sonnenuntergang warfen wir den Anker und beobachteten aus dem Wasser die Abendsonne. Anschließend ließen wir den Abend entspannt an Deck mit Musik ausklingen. Nachts hatten wir noch eine lustige Begegnung: einige Franzosen in einem Dingi haben ihr Boot im Ankerfeld nicht mehr gefunden und kamen bei uns vorbeigepaddelt, um zu gucken, ob sie hier richtig waren. Da haben wir unseren neu angeschafften Handstrahler verwendet, um ihnen mehrere Boote anzuleuchten, sodass sie dann doch noch erfolgreich ankamen 🙂

Tag 5 von Eva

Nach einer ruhigen aber heißen Nacht sind wir in der Bucht von Villefranche-sur-Mer aufgewacht und entschieden uns aufgrund des schwachen Windes einen gemütlichen Morgen in der Bucht zu verbringen. Wir erkundeten diese mit dem Dingi und bestaunten die Superyachten und Villen. 
Nach einer kurzen Abkühlung im Wasser lifteten wir den Anker und segelten mit dem leider immer noch recht schwachen Wind mit gemütlichen 3-4 Knoten Richtung Antibes. Eva war heute „Skipper of the Day“, hat also die Aufgaben eines Skippers übernommen und Entscheidungen getroffen. Unser Skipper Carsten beobachtet unsere Handlungen aber natürlich trotzdem und sagt Bescheid wenn er Bedenken hat (das ist heute aber nicht vorgekommen).
Am Hafen angekommen, bereiteten wir alles für die Ankunft vor und Eva steuerte das Anlegemanöver. 
Dort zeigte Carsten ihr auch wie das Anmelden im Hafenbüro als Skipper so abläuft. Danach erkundeten wir noch alle zusammen die schöne Altstadt von Antibes und ließen den Tag beim gemeinsamen Abendessen und bummeln ausklingen.

Morgen in der Bucht von Villefranche-sur-Mer
Unterwegs in der Altstadt von Antibes

Tag 4 von Jette

Von Monaco zur Bucht von Villefranche-sur-Mer
Strecke: 6 Seemeilen.

Den Morgen verbrachten wir zunächst im Hafen von Monaco. Da wir bereits am Vorabend beschlossen hatten, den Pool des Yachtclubs noch einmal zu nutzen, begann der Tag mit einer kurzen Erfrischung, bevor wir gegen 11:45 Uhr ausliefen.
Unser Tagesziel war die nur sechs Seemeilen entfernte Bucht von Villefranche-sur-Mer. Da der Wind jedoch nur schwach war, dauerte die Überfahrt etwa drei Stunden und wir übten das Flautensegeln. Während der Fahrt konnten wir erstmals die französische Flagge hissen.
Nach unserer Ankunft nutzten wir das klare Wasser der Bucht zum Schwimmen und Schnorcheln. Dabei konnten wir zahlreiche Fische sowie Teile eines Schiffswracks entdecken. Nach einer gemeinsamen Stärkung machten wir uns am Abend mit dem Dingi auf den Weg an Land, um die Altstadt von Villefranche-sur-Mer zu erkunden.
Auf dem Weg in die Stadt begegneten uns Kaktusfeigen, von denen wir einige pflückten und probierten. Anschließend besichtigten wir eine Kirche und erledigten noch den Einkauf fürs Frühstück. Den Abend ließen wir schließlich mit einem Eis am Ufer ausklingen und genossen den Blick auf die Küste. Vom Dingi konnten wir die beleuchtete Stadt auch noch einmal vom Wasser aus bewundern. 
Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag.

Die französische Flagge wird gehisst
Bucht von Villefranche-sur-Mer
Villefranche-sur-Mer am Abend

Aussichtspunkt über die Bucht

Tag 3 von Erik

Nach einer relativ schaukligen Nacht in der Bucht von Laiguelia holten wir um 8 Uhr den Anker in der Hoffnung ein, den angesagten Wind zu erwischen. Schon nach ein paar Minuten setzten wir das Groß und auch direkt die G3. 
Anfangs machte uns der Schwell aus unterschiedlichen Richtungen noch leichte Probleme beim Steuern, jedoch bekamen wir das ziemlich schnell unter Kontrolle.
Nach dem Frühstück frischte der Wind auf und sowohl Wind als auch Welle kamen von Achtern. Mit Eva am Steuer erreichten wir unseren Rekord von 11,1 Knoten schon am Vormittag. Die See nahm allerdings immer weiter an Welle zu, weshalb wir zuerst refften und dann das Großsegel ganz wegnahmen. Wir segelten jedoch weiterhin mit ca. 6 Knoten Richtung Monaco. 

Schließlich erreichten wir den Ort gegen 15:30 an und legten am Yachtclub de Monaco an. Wir segelten heute insgesamt 43,5 Seemeilen. Später nahmen wir noch den Pool vom Yachtclub in Anspruch und erkundeten den Hafen und die Altstadt, wo wir essen gegangen sind. Die Stadt und der Yachtclub haben uns ziemlich beeindruckt und waren ein ungewohnt luxuriöses Erlebnis.

Die Soffio im Yachthafen von Monaco
Die Jugendcrew in der Poolbar des Yachtclub de Monaco
Mit „SY Soffio“ bedruckte Chipkarten für die Anlagen des Yachtclubs

Tag 2 von Mathilde

Nach unserer späten Ankunft gestern in Loano sind wir heute dementsprechend spät aufgewacht, haben dann zügig unseren Großeinkauf gemacht und die Soffio klariert. Kurz nach 12 sind wir leider mit genauso wenig Wind wie am gestrigen Tag gestartet. Trotzdem sind wir ein paar Seemeilen ohne Motor gesegelt und konnten die (leichte) frische Seebriese genießen. An der Isola Gallinara gab es einen ausgiebigen Badestopp und wir konnten viele Fische sehen, die Bucht erkunden und viele Sprünge ins erfrischende Wasser machen.

Ankern vor Gallinara bei spiegelglatter See

Unser eigentliches Ziel Sanremo konnten wir wegen des sehr geringen Windes leider nicht mehr erreichen, weshalb wir uns für die vor Schwell geschützte Bucht bei Laigueglia entschieden. Für morgen früh wird dafür deutlich mehr Wind angesagt. Hier hatten wir nochmal Badespaß, haben anschließend lecker gekocht und konnten unter dem Sternenhimmel einschlafen.

Baden vor Laigueglia

Tag 1 (02.08.2026) von Liane

Nachdem wir gestern Abend mit der vorherigen Crew in der Marina Genova essen waren, übernahm die Jugendcrew heute morgen offiziell die Soffio. Diese besteht aus unserem Skipper Carsten und der Crew: Erik, Liane, Mathilde, Eva und Jette. Samuel wird in ein paar Tagen auch noch zu uns stoßen.


Nach einer ausgiebigen Einweisung wurde mittags das erste Ablegemanöver gefahren. Außerhalb des Verkehrstrennungsgebietes vor Genua übten wir dann Mensch-über-Bord Manöver mit zwei Fendern. Dabei übernahm jeder mal das Steuer und die verschiedenen Rollen, sodass wir es nun alle drauf haben.

Mathilde beim erfolgreichen Aufnehmen des MOB
Unser Track nach vielen MOB-Manövern

Nachdem wir unsere Kreise gedreht hatten, siehe unseren interessanten Track auf Navionics, nahmen wir Kurs auf Loano.
Leider ließ der Wind jedoch zu wünschen übrig, blies mit gerade einmal 3 bis 4 Knoten aus Südwesten, unserer Zielrichtung. Nach einer Weile gingen wir dann zum Motorsailing über, damit wir noch rechtzeitig im Hafen ankommen. Zwischendurch haben wir uns aber auch mal treiben lassen und einen Badestopp eingelegt. Mit Abendessen in der Hand war dann schon die Stadt Loano in Sicht und gegen 22 Uhr haben wir endlich angelegt.

Sonnenuntergang an der Küste bei Loano

Ein kleiner Spaziergang mit Gelato durch die Altstadt musste aber trotzdem noch sein.
Damit ist der erste Tag des Jugendtörns schon vorbei, jedoch war er so ereignisreich, dass es sich anfühlt als wären wir schon länger hier.

Fortsetzung folgt …

Divertimento 2025

So wie letztes Jahr, nahm unsere SOFFIO auch wieder an der „DIVERTIMENTO“ 2025 teil.

Zeitraum: 28.09. bis 03.10.

Revier: Costa Smeralda und Südliches Korsika;

Ausgangsbasis: Portisco

Crew: Richard Franke, Skipper; Roland Übelacker, Co; Saskia – Navigation und Funk; Steffen, Vorschoter und Alfred – Vorschoter und verantwortlich für …..Sprüche und Käptn Blaubär

Tagesziele:

  1. Cala Gavetta – Hauptort auf La Maddalena
  2. Bonifacio auf Korsika
  3. Golfo di Rondinara ; Ankerbucht im Südosten von Korsika
  4. Santa Teresa im Norden von Sardinien
  5. Portisco

Wir mussten einen Tag wetterbedingt in Santa Teresa bleiben (vormittags bis 32 kn Böen im Hafen).

Was bedeutet eigentlich Divertimento: Es ist das italienische Wort für Spaß. Es handelt sich um eine Regatta mit gecharterten Fahrtenyachten (bis auf die Soffio), die professionell organisiert ist, aber sportlichen Ehrgeiz und Spaß kombinieren will. Es geht um die Ehre und einen Blechpokal. Ins Leben gerufen wurde sie vor 25 Jahren von der Segelschule Steinberg mit dem Ziel, dass man durch die Gemeinschaft für die Praxis profitiert.

Ablauf:

27.09.:

Von unserem Liegeplatz in Olbia nach Portisco gesegelt. Roland macht in Portisco sein letztes Anlegemanöver und übergibt damit mir hochoffiziel das Kommando. Das Manöver war schon herausfordernd, da wir im innersten Hafen – direkt an der Kneipenmeile – einen Liegeplatz zugewiesen bekamen und man sich zickzack an den davor liegenden Booten und Moorings in einer engen Gasse durchhangeln musste. Abends die anderen Crews getroffen, die nachmittags erst noch Ihre Charteryachten übernehmen mussten. Wir alle kennen uns ja schon viele Jahre und so hatten wir bei einigen Gläschen guten, sardischen Wein einen schönen Abend und uns über Wetter und Taktik ausgetauscht.
Aber natürlich auch nur soviel, was die anderen wissen durften.

Wir und die Soffio wurden als Topfavorit eingestuft. Das erhöht natürlich auch den Druck.

28.09.:

Auslaufen und Fahrt Richtung Startline (eingegrenzt durch zwei Koordinaten)
30 Minuten vor Start an der Startlinie
15 Minuten vor dem Start von der Startlinie entgegengesetzt unseres geplanen Kursen 5 Minuten lang hinter die Startlinie gefahren, Segelgesetzt und unter Groß Richtung Start,
1 Minute vor Start Fock raus und los.

Wind war 7 bis 10 kn aus Nord.

Hatten eine gute Position nach dem Start, mussten zum Zwischenziel aufkreuzen. Konnten uns rasch absetzen vom Feld. Da der Wind sehr drehend war, machten wir den ersten Schlag länger, um Höhe zu gewinnen. Ein anders Boot gleicher Yardstickzahl segelte direkter, kam optisch näher, da kürzere Strecke, musste aber am Schluss so hart Höhe knüppeln, dass wir mit unserem besseren Kurs zum Wind mehr Speed hatten und wieder bei Zwischenziel die Distanz ausbauen konnten. Nach dem Zwischenziel ging es nur noch auf Backbord bis zum Ziel vor Maddalena. Guter Segeltrimm war hier gefragt. Der Wind nahm etwas zu, was den anderen wieder zugutekam.
So konnten wir den ersten Tag als erster abschließen.
Hurra und Prosit (natürlich nach dem Anlegen )

29.09.:


Ablegen und Fahrt Richtung Startlinie. Dümpeln bei 3 bis 5 kn Wind bis die Startlinie verschoben wird. Fahren unter Motor bis zur neuen Startlinie. Abbruch der Regatta. Auf an die Küste vor Bonifacio und Badestop vor den Kreidefelsen. Später dann nach Bonifacio Marina Plaisir. Die Anfahrt der Marina ist ein Erlebnis. Eine Art Fjord parallel zur Küste, getrennt durch eine Landzunge, auf der hoch oben Bonifacio thront. Wichtig aber: neben der französischen Flagge auch die korsische. Die Korsen sind da empfindlich.

30.09.:

Ablegen und zur Startline nach der Ausfahrt von Bonifacio. Start war wieder fast eine Punktlandung, frei von den anderen Yachten. Am Wind bei ca. 2 bft. Lassen die Soffio mit optimaler Besegelung laufen. Nach Osten vorbei an Lavezzi und Cavallo. Beim Zwischenziel verfehlen wir knapp die Leemarke vom Zwischenziel und müssen zwei schnelle Wenden fahren, um durchs Ziel kommen. Nach dem Zwischenziel geht’s mit leicht raumen Wind zum Ziel. Wind steigt auf ca. 3 bft. Da läuft Sie allen anderen davon. Zieldurchfahrt erster, rechnerisch vermutlich auch. Saskia ist immer unsere Navigatorin und gibt uns auf Anfrage immer die Daten durch. Meldung über Funk bei Zieldurchfahrt. Diese Ehre gebührt unserer Navi und Funkmaus, Saskia.
Nach dem Ziel noch ein paar Lustschläge vor unserer Ankerbucht und dann ab in die Bucht, Golfo di Rondinara. Groß und Rund wie ein Kreis. Perfekter Ankergrund. Sand auf 4 bis 6m Tiefe.
Endlich die Belohnung für einen perfekten Tag und Ergebnis mit einem Sprung ins Wasser. Alfred versucht sich am Außenborder, schafft es aber nicht, ihn zum Laufen zu bringen.
Mit einem wunderbaren Fischessen – Roland hat Thunfischsteaks gekauft – lassen wir den Tag ausklingen.

01.10.:

Anker auf und ab Richtung Santa Teresa di Gallura. Nach dem Start (übliche Taktik, 2 andere Yachten folgen uns im Kielwasser) ab Richtung Süden bei 7 bis 9 kn Halbwind. Können uns absetzen vom Rest. Wendemarke – Halse. Das Ziel liegt genau auf einem Vorwindkurs. Wind wird schwächer => versuchen vor dem Wind zu kreuzen und dann wieder mal vor dem Wind mit ausgebaumter Fock. Der Bootshaken im Schothorn in der Hand des Skippers. Testen, auf welchem Kurs wir schneller sind. Über Korsika ziehen schon dunkle Wolken auf mit einer schönen Böenwalze. Dann passiert es, der Bootshaken fällt mir aus der Hand und ins Wasser. Verrückt, aber wir fahren ein Bootshaken über Bord Manöver. Verlieren dadurch ca. 4 – 5 Minuten. Unser schärfster Konkurrent kommt näher. 10 Minuten vor dem Ziel frischt der Wind auf. Der Rest der Truppe ist weiter nördlich gefahren und bekamen schon früher den Wind ab. Sie hatten zwar eine längere Srecke, konnten aber zeitlich etwas gut machen. Unser schärfster Konkurrent war immer in unserem Kielwasser wie ein Schatten. Nach errechneter Zeit war er erster.
Jetzt wird die nächste Wettfahrt entscheidend. Hätten wir doch den Bootshaken Neptun überlassen.
Fest in Santa Teresa bei frischem Seitenwind. Nette, kleine unscheinbare Stadt.

02.10.:

Regattaleitung beschließt, im Hafen zu bleiben. Wind aus Nord mit bis zu 34 kn. Wir wären wahrscheinlich mit der Soffio die nach Norden offene Ausfahrt gar nicht rausgekommen.

Auch ein Hafentag kann schön sein.

03.10.:

Start auf Höhe von Santa Teresa. Ziel kurz vor Maddalena. Nur 7 nm. Aber es mussten alle auch rechtzeitg in Portisco sein. Startzeit wird um 15 Minuten vorverlegt. Wir eilen unter Maschine zur Startlinie und haben keine Zeit mehr, uns gut zu positionieren. Unser Konkurrent kommt 4 bis 5 Minuten vor uns über die Startlinie. Das war es wohl. Wenn er gewinnt – pari. Start direkt gegen den Wind.
Jetzt das kuriose! Keiner gewinnt richtig Höhe. Einige kommen gar nicht über die Linie mit Kreuzen. Auch unser Wendewinkel unter aller Kanone. Was ist los?
Offensichtlich eine starke Strömung. Dank unseres besseren Wendewinkels schließen wir mühselig auf unseren Konkurrenten auf. Schnell wird aber klar, auch wir würden es nicht im Zeitlimit schaffen.

Ca. 1 h nach dem Start > Abbruch.
Erleichterung – wie haben es geschafft.

Der Wind ist toll mit 2 bis 3 bft. Auch unser Konkurrent segelt weiter. Wir machen unser Match außer der Wertung und wir können uns mehr und mehr absetzen. Er hätte es auch bei einer Wertung nicht geschafft.

Treffpunkt in Portisco und abends dann die Siegerehrung.
Ein gutes Gefühl.
Eine tolle Crew, wo jeder seine Qualitäten hat und gut harmoniert. Und die Soffio hat gezeigt, was sie drauf hat.

Einige Impressionen von der diesjährigen Divertimento

Vor dem Segelauftakt …

Montag, 14. April 

Die erste Crew der Segelsaison hatte sich am Vorabend unweit des Almira Shipyard  niedergelassen, um alle Vorbereitungen zum Einkranen am Dienstag zu treffen. Eine Herausforderung war der Transport aller Segel und des neuen Dinghys von Athen zur Soffio. Dank unseres Athener  „Vereinstaxifahrers“ George war das aber kein Problem. 

„Segeltaxi“

Sebastian entfernte die Regattaaufkleber vom Vorjahr,  wachste und polierte den Bug, Jana verkabelte den neuen Autopiloten und Nils versorgte Crew und Schiff mit den notwendigen Medien. 

Die Soffio mit 2 großen Regattaaufklebern am Backbordbug: der Startnummer und das Logo der Aegean 600

Dienstag, 15. April

Der ursprünglich für 11 Uhr angesetzte Krantermin wurde nochmals um 1 Stunde verschoben, damit das Großsegel einsatzbereit angeschlagen werden konnte. Die Fahrt vom Winterstellplatz zum Kran war abenteuerlich. Der Bug der Soffio wurde mit einem wackeligen Bretterstapel auf dem Trailer abgestützt.  Aber Staff und Bretter schienen nicht ihren ersten Einsatz zu absolvieren.  

Ein Spezialfahrzeug zieht den Trailer mit der Jacht
Die Soffio auf einem Trailerwagen mit abenteuerlicher Bugabstützung
Sich auf das Heck der Soffio, die auf dem Trailer steht
An Gurten hängend wird die Soffio vom Kranwagen über das Slip-Becken gefahren

Im Wasser ging es dann sofort auf Kurs nach Aegina auf der gleichnamigen Insel im Saronischen Golf.  Unterwegs erfolgte das Anschlagen der Genua und das Setzen beider Segel. Die Segelmacher hatten im Vorfeld ordentliche Arbeit gemacht und die Saison 2025 konnte beginnen.

Mittwoch, 16. April 

Doch vorher waren noch einige Arbeiten im Hafen von Aegina zu verrichten. So wurde u.a. das neue Dinghy aufgeblasen und von Nils ausgiebig getestet. 

Aufblasen des Dinghis auf dem Steg

Guter Kauf. Die nervige Montage des Bretterbodens entfällt künftig und das Aufblasen ist nur noch eine Sache von wenigen Minuten.  

Dinghi mit aufblasbaren Boden

Donnerstag, 17. April 

Der Außenborder wurde zerlegt, Vergaser und Tank gereinigt, in der Hoffnung, dass er nach dem anfänglichen Rumzicken nun wieder läuft. 

Am Nachmittag ging es auf See in Richtung Kap Sounio, um die Crew für den anschließenden Kykladen-Törn aufzunehmen. 

Wir sind dabei gewesen! Regatta Divertimento

Bericht über der Teilnahme der Soffio an der Divertimento Regatta in der Ägäis – Revier Kos

Vom 29.09. bis 04.10. nahm unsere alte / schnelle Lady an einer Funregatta vor Kos und den umliegenden Inseln teil. Skipper war Richard Franke mit Co Roland Übelacker.

Möglich wurde dies nur, weil Roland die Soffio von Lavrion nach Kos gebracht hat unter wirklich harten Bedingungen.
Roland, Efharisto!
Ohne Dich hätten wir die Regatta nicht mitsegeln können.

Richard ist dann auf Kos dazugekommen und hat von Roland das Kommando übernommen.


Unglaublich aber wahr – Roland hat 2 Tage vor Kos und kurz vor der Insel Levitha einen ausgewachsenen Thunfisch bei sehr bewegter See und nach einem wirklich harten Kampf gefangen. So ein Thunfisch hat enorme Kräfte.

Fängt man nicht alle Tage …

Aber zurück zur Regatta.

Name der Regatta:
Divertimento, was italienisch ist und soviel bedeutet wie Spaß.

Damit kein falscher Eindruck entsteht. Es ist schon eine privat organisierte Regatta mit allem drum und dran.

Warum der Name:

1998 hat der damalige Inhaber der Segelschule Steinberg einen Flottillentörn organisiert, damit frischen Scheininhabern aber auch schon erfahrene Skipper Segeln unter Gleichgesinnten zu ermöglichen, Erfahrungen zu sammeln und dabei auch viel Spaß zu haben. Damit es auch die seglerische Erfahrungen fördert, hat er kurzum daraus eine Regatta gemacht. Tägliche Regatten, am Ende hat das Schiff mit den wenigsten Punkten gewonnen. Abends im Hafen hat man Kontakt zu den anderen Crews und natürlich auch viel Spaß, sich aber auch fachlich ausgetauscht. „Was hast Du in der oder der Situation gemacht; Wie hast Du es geschafft, so schnell zu sein……; wie hast Du die Segel getrimmt; wie war Deine Kreuztaktik….“
Natürlich war es auch gute Publicity für die Segelschule.

2003 hat dann ein ehemaliger Ausbilder der Segelschule die Organisation übernommen und der Regatta einen Namen gegeben:

Divertimento

Flottille mit sportlichem Anspruch und Spaß. Mit Charteryachten. Ambitioniertes Segeln mit Ehrgeiz, aber auch Förderung der Gemeinschaft und Fairness.


Die Organisation ist sehr professionell. Regattaleitung, Yardstickkommission, Startkoordinaten, Zwischenziele, die durchfahren werden müssen und und Finishline begrenzt durch zwei Koordinaten. Fairness, dass man nicht schummelt – denn das könnte keiner kontrollieren – und dass man sich auch gegenseitig hilft.


Dieses Jahr, 40. KW, fand die Regatta mit Start in Kos statt. 12 Yachten, eine davon unsere Soffio, die einzige Nicht-Charteryacht.

Mit 40 Fuß die kleinste Yacht, aber mit dem besten Geschwindigkeitspotential. Klar mit etwas Komforteinbußen ggü. einer Charteryacht, aber dafür mit dem größten Segelspaß.
So hat uns die Yardstickkommission die Zahl gegeben, die auch im Meßbrief steht: 86.
Das hat zwar schon etwas Diskussion hervorgerufen, denn Richard und Roland wollte natürlich eine etwas günstigere Zahl. Immerhin durfte man außer Fock und Groß keine weiteren Segel nutzen. Und das größte Schiff, Eine 49 er Jeanneau mit Lattengroß hatte die gleiche Zahl. Ein anderes Schiff, 44 Fuß, durchgelattetes Groß und kein bremsendes Bugstrahlruder, hatte 90.
Letztendlich haben wir es sportlich gesehen und uns gesagt, wir müssen schon gut sein und dürfen uns keine Fehler erlauben, dann schaffen wir das.

1. Tag: Ziel – Kalymnos, Palionisos

Start: eine Punktlandung von uns an der Startlinie. Dann auf der Kreuz bei 8 bis 11 Knoten Wind zum ersten Zwischenziel. Da erkennt man die Unterschiede. Wir konnten deutlich besser Höhe laufen.
So hatte ich dann auch zugestimmt, dass Rolands Sohn seine Angeln ausbringen kann. Schon etwas crazy, während der Regatta auch noch Hochseeangeln. Aber wir hatten schnell einen guten Vorsprung herausgesegelt.
Leider hat Richard vor lauter Freude, schönstes Wetter, Sonnensegeln mit genügend Wind, die letzte Wende zum 1. Zwischenziel um ca. 3 Minuten verschlafen. Na ja, dachten wir, wir können im weiteren Verlauf wieder etwas gut machen, was der zunehmende Abstand zu den anderen zeigte.
Der Wind nahm deutlich ab auf 5 – 7 Knoten. Gut für die leichte Soffio, schlecht für die Charterbomber. Ca. 2 nm vor dem zweiten Zwischenziel schlief der Wind fast gänzlich ein und die Hälfte der Flotte war in Flaute z.T. 4 nm und mehr zurück. Die Regattaleitung hat dann Abbruch vorgeschlagen und als Endziel das Zwischenziel anzuerkennen. Es war noch ½ h zum Zwischenziel und wir sagten, das können wir schaffen.

Wenn es einer im Zeitlimit schafft, dann müssen die anderen weiter segeln, egal wie lange es dauert, oder abbrechen.

Leider war ich zu fair und habe dem Abbruch zugestimmt. Das war eine Lehre. Aber ich sagte mir, wenn es heute am ersten Tag nicht ganz zum Ersten nach Zeitumrechnung reicht, dann haben wir ja noch 5 weitere Wettfahrten und man hat am Ende auch einen Streicher. (Das schlechteste Tagesergebnis zählt nicht) … und die hinteren Boote währen dann bei angehender Dunkelheit in unserer Bucht angekommen.

2. Tag:

Die Regattaleitung entscheidet, nicht auszulaufen. Zu starker Wind. Na ja, es wäre schon gegangen, wenn man eine kürzere Distanz gesegelt wäre. Aber es gab wohl bedenken, für 12 Yachten abends keinen Platz zu finden.

3. Tag: Kalymnos nach Levitha.

Schönstes Segelwetter, 18 bis 25 kn Wind – überwiegend Halbwind. Wir waren oft vor der Entscheidung zu reffen. Könnten es aber noch über den Traveller ausgleichen.
Start gut in Luv und frei von den anderen. ca. 0,1 nm hinter der Linie beim Startschuß. Nicht optimal, aber ok.
Die Soffio setzt sich schnell ab. Teilweise surfen wir. Seitliche Welle, das heißt Arbeit am Steuer. Roland und ich lösen uns ab. Hinter uns zwei Yachten auf den Fersen.

Zieldurchlauf: 1. Soffio. Hoffentlich reicht es nach Yardstick

Traumhafte Bucht, Baden, chillen und abends mit der ganzen Gruppe Essen beim Ziegenwirt.

4. Tag: Levitha nach Kalymnos Stadt

Verhältnisse wie am Vortrag. Im Schnitt geringfügig weniger Wind. Das waren unsere Bedingungen. Wir fliegen regelrecht und kommen mit Respektabstand ins Ziel. Allerdings hat die seitliche Welle von uns alles abverlangt.

5. Tag: Kalymnos nach Nysiros, die Vulkaninsel

Start – 3 kn Wind. Abbruch. Neue Startlinie = erstes Zwischenziel. Zweiter Startversuch – 4 bis 5 kn Wind. Der Soffio reicht das. Trotzdem wurde abgebrochen, obwohl wir dagegen gestimmt hatten.

Die Einfahrt nach Nysiros war dann Nervenkitzel, denn wir hatten den größten Tiefgang. Es passte gefühlt keine Feder mehr zwischen uns und dem zum Glück sandigen Untergrund. Wir wurden aber dann mit einem wirklich charmanten Hafen belohnt sowie einer Rundfahrt mit gemietetem Auto auf der Insel. Abends dann Party auf einem Nachbarboot. Für Gäste war die Soffio ja doch etwas zu klein.

6. Tag: Nysiros nach Kos

Jetzt haben wir den Salat. wirklich 0,0 Wind. Unter Maschine mit Badestop zurück nach Kos.

Abends dann Siegerehrung

Wir bekamen den Preis für das schnellste Boot und leider nur den zweiten Platz nach Zeitumrechnung. 28 Secunden haben uns am ersten Tag gefehlt auf Platz eins. Dann hätten wir auch nach Umrechnung den 1. Platz geholt. Die Strafe für den ersten Tag. Trotzdem waren wir rundum zufreiden und hatten einen schönen Abend.

Ach ja, leider hat kein Fisch die ganze Wettfahrt über unsere Köder geschnappt.

Fazit:

Die Yardstickzahl war i.O., Die Soffio läuft und macht Spaß, allerdings braucht Sie nun wirklich mal einen Generalcheck. Hat Sie ja auch verdient.


… und hier noch ein paar Impressionen von der Regatta …

AUSSCHREIBUNG Regattatörns 2024

La Ottanta (April)

La Duecento (Mai)

Aegean 600 (Juli)

Gegründet anlässlich des Starts eines sächsischen Seglerteams bei der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge 2003 von New York nach Hamburg, organisiert der Verein zur Förderung des Segelsports
Sachsen e.V. regelmäßig Regattateilnahmen. Hierzu betreiben wir eine 12-Meter Segelyacht vom Typ „Grand Soleil 40“. Die SOFFIO ist mit Laminatsegeln, Code Zero und Spinnaker ausgestattet. Eines unserer
Ziele ist die Förderung von Nachwuchsseglern. Sicherheit wird sehr ernst genommen, so dass jeder Segler über eine moderne Automatik-weste mit PLB (personal locator beacon) und die Yacht über Rettungs-insel, EPIRB und AIS verfügt.

In Caorle an der nördlichen Adriaküste richtet der Circolo Nautico Porto Santo Margherita eine Serie von Regatten aus. Deren Namen beschreibt die Länge des jeweiligen Kurses. Wie bereits im letzten
Jahr, wollen wir Anfang April zunächst an der La Ottanta über etwa 80 Meilen teilnehmen, die uns nach Osten in die Bucht von Triest, an die Küste Sloweniens und zurück führt. Ab dem 1. Mai steht dann die La Duecento (ca. 200 sm) auf dem Programm, die den Kurs bis um die kroatische Insel Susak verlängert.

Route der Regatta La Ottanta
Route der Regatta La Duecento

Highlight unserer Regattasaison 2024 wird die Teilnahme an der Aegean 600. Die für íhre perfekte Organisation und internationale Beteiligung bekannte Regatta führt uns von Olympic Marine bei Athen durch die südliche Ägäis bis an die türkische Küste, vor der nach Norden aufgekreuzt wird, um anschließend zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Der Wechsel zwischen Flaute und Meltemi mit vielen Inselpassagen wird für herausfordernde und sehr abwechslungsreiche Segelbedingungen sorgen und ist daher besonders für den sportlich eingestellten Segelnachwuchs geeignet.

Regattakurs AEGEAN 600

La Ottanta:
Mi 03.04.24 Anreise Monfalcone, Do Überführung nach Caorle und Regattaklarmachen, Fr Training, Sa 06.04 Regattastart, So Abschluss- und Reservetag, Abreise Mo 08.04.
La Duecento:
Mi 01.05. Anreise nach Caorle, Do Regattaklarmachen und Training, Fr 03.05. Regattastart mit voraussichtlicher Zielankunft am Sonntag, Mo Abschluss- und Reservetag, Abreise Di 07.05.
Aegean 600:
Sa/So 29./30.06. Anreise Region Lefkas, anschl. Überführung, Mi 04.07. Reserve und Spätanreisen, Do 05.07. Seminare (u.a. Safety at Sea 18-21), Fr 05.07. WarmUp Race, So 07.07. Start mit voraussichtlicher Zielankunft am 11.07., Sa 13.07. Siegerehrung (21:00), Abreise Athen Sa/So 13./14.07.

Kosten & Bedingungen
Teilnehmergebühren berechnen sich aus der Beitragsordnung und betragen für erwachsene Mitglieder 287 / 373 / 800 EUR. Die Teilnahme von Jugendlichen und Jungen Erwachsenen bis 27 J. in Schul-
/Ausbildung oder Studium ist besonders erwünscht und wird durch reduzierte Sätze von 50 / 60 / 140 EUR gefördert. Die Gebühren enthalten keine Aufwendungen für Verpflegung, An- und Abreise sowie Verbrauchskosten. Mindestteilnehmerzahl erforderlich, wetterbedingte und sonst. Änderungen möglich.
Anmeldungen und Nachfragen bitte an toernplanung(at)schotbruch.de.

Soffio Adriatörn

Der Sommertörn unserer Vereinsyacht Soffio ist gestartet.  In drei Etappen führt die Reise vom diesjährigen Heimathafen Monfalcone nach Dubrovnik über Split und wieder zurück. 

Im ersten Abschnitt hat es sich die Crew von Jorg nicht nehmen lassen, mit der Soffio an der Basilica di San Marco in Venedig vorzufahren. Ganz nebenbei war dies eine hervorragende KVR-Lehrstunde. In der Marina auf Sant’Elena nächtigt man in Ruhe fern vom Lagunentrubel des Stadtzentrums. Auch ist der Stadtteil defacto touristenfrei – hier wohnen die Venezianer. 

Ablaufen vom Canale Grande

Auf halber Strecke in die Lagunenstadt wurde Zwischenstopp in Caorle eingelegt. Hier kennt man die Soffio bereits. Die freundliche Hafenmeisterin hat uns herzlich zur den nächsten Regatten im Frühjahr 2024 eingeladen.  

Über die Adria nach Istrien

Von Venedig ging es per nächtlicher Überfahrt quer über die Adria zum nächsten Highlight ins kroatische Rovinj.  

Die mitfahrenden Segler wissen jetzt, was ein VTG ist und wie man sich durch diese und die zahlreichen Dampfer  hindurchmanövriert. 

Gehisste Gastlandsflagge

In der Perle der Adria Rovinj gibt es gefühlt noch mehr Touristen als in Venedig. Nur die Chinesen fehlen hier. Und die sehr gepflegte stadtnahe Marina war die teuerste, in der unser Skipper jemals eine Hafengebühr bezahlt hat. 

Rovinj

In der noch fußläufig erreichbaren  Nachbarbucht findet man aber auch bezahlbare Mooringtonnen. 

Weiter ging es heute Richtung Kvarner Bucht und morgen in die Kornaten. Bericht folgt. 

PALERMO-MONTECARLO

Eine gemeinsame Crew der Vereine SC Nordsaar e.V. und Schotbruch e.V. wird dieses Jahr an der Regatta Palermo – Montecarlo auf der Vereinsjacht „Soffio“ von Schotbruch teilnehmen.

Die Crewmitglieder kommen aus Sachsen, Berlin und dem Saarland

Hier werden wir versuchen, am Puls der Regatta zu bleiben und dafür regelmäßig kurze Updates von der Crew veröffentlichen.


Freitag, 27. August, 16:00 Uhr

Die Crew der Soffio hat gestern Abend den Hafen des „Yacht Club de Monaco“ mit dem Ziel Pisa verlassen.

Tschüß Montecarlo

Nach ORC waren 31 Jachten in Palermo an den Start gegangen. Von dieser Gruppe kreuzte unsere Crew aus Dresdnern, Saarländern und Berlinern als 25. Boot die Ziellinie. Ab Porto Cervo hat sich die Soffio damit noch um einen Platz nach vorn geschoben.

Glückwunsch zum erfolgreichen Abschluss der Regatta!
… auch wenn man sich sicher eine Platzierung etwas weiter vorne erhofft hatte.

Hier noch ein paar Impressionen vom Hafen des „Yacht Club de Monaco“

18:45 Uhr … Am Ziel !!!

Die Soffio hat soeben die Ziellinie überquert !!!

12:54 Uhr

Es bleibt weiterhin spannend …
kurz vor Montecarlo stecken die Boote in der Flaute
… keine hohe Welle

nachteilig

Mittwoch, 25. August, 08:00 Uhr

Unsere Crew steuert inzwischen direkt auf Montecarlo zu und läuft 8,2 kn. Es wird spannend, ob die südwestliche Verfolgergruppe oder die nordwestliche mit der Soffio besser Bedingungen haben werden.

Hier noch einmal die Windprognosen von Windy. Diesmal scheinen die Bedingungen stabil zu bleiben und bis zur Ziellinie droht keine Flaute mehr.

Windprognose für 8:00 Uhr …
Windprognose für 13:00 Uhr

Dienstag, 24. August, 22:00 Uhr

Die Soffio hat die nördliche Spitze von Korsika fast erreicht und macht eine Fahrt von 5,6 kn. Laut der Geschwindigkeitsangaben der nächsten Jachten scheint der Wind nördlich von Korsika jedoch deutlich schwächer zu werden.
Der Pulk auf der Westseite der Insel hat inzwischen die Flautenzone überwunden und segelt nicht langsamer, als die Soffio.

Hier noch einmal die Windprognosen von Windy. Die westliche Gruppe scheint keine Nachteile hinsichtlich der Windgeschwindigkeit zu haben. Auch der Winkel zum Wind sollte für sie nicht schlechter sein …

… für heute 23:00 Uhr
… für morgen 11:00 Uhr
Der Skipper vor Korsikas Nordostküste

Dienstag, 24 August, 13:00 Uhr

Nachricht von der Soffio:
Segeln unter Groß und G3 auf der Ostseite an Korsika vorbei. Die Situation ist gut, jedoch machen sich erste Erschöpfungserscheinungen bei der Crew bemerkbar.

Die gegenwärtigen Positionen der Jachten im Verfolgerfeld.
Die Soffio hat eine höhere Geschwindigkeiten, als die 4 Boote
vor ihr.

Hier ein kleine Serie von Impressionen hauptsächlich von der Startphase, welche uns gerade erreicht hat.


Montag, 23. August, 21:00 Uhr

Nach der langen Flautenphase hat die Soffio endlich den Bereich guten Windes um die Straße von Bonifacio erreicht und macht gegenwärtig wieder 7.7 kn.

Verfolgergruppe mit der Soffio

Wie ich soeben von Bord erfahre, hat die Soffio vor einer Viertelstunde die Ansteuerungstonne von Porto Cervo passiert. Sie läuft jetzt mit Reff 1 und Genua 3.
Soeben fiel auch die Entscheidung, Korsika auf der Ostseite zu passieren, weil die Windprognose dort wesentlich besser aussieht. Deshalb auch die Kursänderung, wie auf dem Screenshot zu sehen. Unten die Prognose für die Windentwicklung in 2 Stunden und für morgen 14:00 Uhr.

Windprognose für 23:00

Windprognose für morgen Mittag

Montag, 23. August, 14:00 Uhr

Nur wenige Meilen bis zum Wind … Während die Führungsgruppe teilweise 12 kn bei sehr gutem Wind läuft, macht die Soffio bei Schwachwind weiterhin nur etwas über 3 kn.

Die ersten Bilder vom Team noch vor dem Start.
Hier die Crew bei der „Bevorratung mit Lebensmitteln“:

…und noch ein paar Impressionen:

Montag, 23. August, 11:00 Uhr

Eine Nachricht von Bord der Soffio: Unsere Crew hat nicht nur seglerische sondern auch technischen Probleme zu bewältigen. Die Winddaten von der Mastspitze kommen nicht mehr am Navigationstisch an. Man kann die Windgeschwindigkeit also nur schätzen und damit ist es natürlich schwer, festzustellen, ob die Soffio für Windgeschwindigkeit und Richtung optimal getrimmt ist.

Die ersten Boot haben die Meerenge von Bonifacio bereits passiert. Die meisten von diesen Crews haben sich dabei durch die Inseln im Norden von Sardinien navigiert und nicht den breiten Seeweg genommen. Der is auch etwas länger und sicher ungünstiger bzgl. der Windrichtung.

Unsere Soffio nähert sich der Nordspitze Sardiniens. Der Wind auf der Ostseite von Sardinien hat schon deutlich abgenommen, so dass die Soffio nur noch 3,3 kn macht. Hoffen wir, dass bald die Zone des frischen Windes erreicht.


Sonntag, 22. August, 21:00

Der schwache Wind lässt die Flotte nur langsam voran kommen. Gegen 10:00 Uhr morgens machte die Soffio nur 2,7 kn Fahrt über Grund.

Windprognose für 10:00 Uhr
Windprognose für 18:00 Uhr

Hier nun die aktuellen Daten von ca. 21:00 Uhr. Dort, wo jetzt noch 8-9 kn Wind herrschen, wird morgen früh wieder Flaute sein. Man kann nur hoffen, das der Pulk dann bereits die Straße von Bonifacio erreicht haben wird, um weiterhin den unverzichtbaren Wind zu verspüren.

Windprognose für 22:00 Uhr um 21:00 Uhr
Windprognose für Sonntag, 10:00 Uhr um 21:00 Uhr (Position von 21:00 Uhr)

Es scheint mir jedoch sicher zu sein, das die Mehrheit der Crews sich für die Durchfahrt der Straße von Bonifacio auch bei Gegenwind entscheidet, denn auf der Westseite Korsikas ist wesentlich mehr Wind zu erwarten, als auf der Ostseite.

Das Windloch auf der Ostseite von Korsika wird wohl keine Crew dorthin locken
Windverhältnisse um Korsika morgen früh

Samstag, 21. August, 21:00

Die Regatta wurde gestartet und die Soffio war dabei!

Leider gibt es seit einiger Zeit keine Verbindung zur Crew an Bord. Deshalb leider keine ersten Details zum Start des Feldes selbst.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt befindet sich die Soffio mitten im Pulk etwas nordwestlich der Insel Ustica.

Der Wind wird bis zum Morgen sein Richtung ändern und kommt dann den Booten fast direkt entgegen. Außerdem wird er sich abschwächen. Da nahe der Küste von Sardinien der Wind fast ganz fehlt, könnte man mit einem Kurswechsel nach Nordwest rechnen.

Prognose für Samstag, 22:00 Uhr

Prognose für Sonntag, 10:00 Uhr

Jedoch ändert sich das Bild zum Sonntagachmittag hin komplett. Ein südlicher Wind frischt dann nahe unter der Küste auf und dafür wir er weiter draußen schwächer.

Windprognose für Sonntag, 16:00 Uhr
Windprognose für Sonntag, 22:00 Uhr

Warten wir ab, wie die Navigatoren der Crews reagieren werden …


Freitag, 20. August

Die Crew ist bereits vorgestern in Palermo angekommen. Die Soffio war vorher von Vereinsmitgliedern aus Sardinien nach Palermo überführt worden.

Dabei ist der technische Zustand der Soffio nochmals genau gecheckt worden. Wir hatten das Frühjahr genutzt, um notwendige Reparaturen durchzuführen und einige Verbesserungen anzubringen. Aber jeder Segler weiß, dass ständig kleine Reparaturen anfallen, wenn das Boot genutzt wird.

Die Crew hat sich bereits bei den Organisatoren angemeldet und im Hafen kam es natürlich auch schon zu Kontakten mit anderen Bootsbesatzungen, die ebenfalls morgen an den Start gehen wollen.

Übrigens!
Den Verlauf der Regatta kann man aktiv mit Hilfe der App „YB Races“ (Android und iOS) verfolgen. Über den Bootsnamen wird die Soffio im Feld direkt identifizierbar sein.

Regattastart ! …. bald!

bei Palermo – Montecarlo

In der zweiten Augusthälfte findet eine der bekanntesten Mittelmeer-Regatten statt, welche gemeinsam von den Segelclubs „Circolo della Vela Sicilia“ in Palermo und dem „Yacht Club de Monaco“ unter Unterstützung des „Yacht Club Costa Smeralda“ veranstaltet wird.

Die Regatta wird am 21. August in Palermo gestartet werden, über ca. 500 Seemeilen gehen und voraussichtlich bis zum 26. August andauern. Die Route quert das Tyrrhenische Meer, passiert die Straße von Bonifacio zwischen Sardinien und Korsika und führt entlang der korsischen Westküste hinauf nach Monaco. Alternativ kann auch die Ostroute entlang von Korsika gewählt werden. Dies erlaubt unterschiedliche Wetterstrategien und erhöht nochmals die Spannung auf der zweiten Hälfte der Strecke.

Segelroute der Regatta Palermo - Montcarlo
Regattaroute von Palermo nach Montecarlo über Bonifaccio

Eine gemeinsame Crew aus 6 Mitgliedern der Vereine Schotbruch e.V und SC Nordsaar e.V. werden mit der Vereinsjacht von Schotbruch – der „Soffio“ / Segelnummer GER 7565 – an dieser Regatta teilnehmen.

In Kürze werden Neuigkeiten und Informationen von Bord der Soffio zeitnah hier veröffentlicht werden. Also schaut demnächst wieder vorbei!

Weitere Details zur aktuellen Regatta (nur auf italienisch oder englisch) sowie zur Geschichte sind auf der Veranstalterwebseite zu finden.

Schotbruchs Regattastart …

bei Palermo – Montecarlo

In der zweiten Augusthälfte findet eine der bekanntesten Mittelmeer-Regatten statt, welche gemeinsam von den Segelclubs „Circolo della Vela Sicilia“ in Palermo und dem „Yacht Club de Monaco“ unter Unterstützung des „Yacht Club Costa Smeralda“ veranstaltet wird.

Die Regatta wird am 21. August in Palermo gestartet werden, über ca. 500 Seemeilen gehen und voraussichtlich bis zum 26. August andauern. Die Route quert das Tyrrhenische Meer, passiert die Straße von Bonifacio zwischen Sardinien und Korsika und führt entlang der korsischen Westküste hinauf nach Monaco. Alternativ kann auch die Ostroute entlang von Korsika gewählt werden. Dies erlaubt unterschiedliche Wetterstrategien und erhöht nochmals die Spannung auf der zweiten Hälfte der Strecke.

Segelroute der Regatta Palermo - Montcarlo
Regattaroute von Palermo nach Montecarlo über Bonifaccio

Eine gemeinsame Crew von Mitgliedern des Schotbruch e.V und vom SC Nordsaar e.V. werden mit der Vereinsjacht von Schotbruch – der „Soffio“ / Segelnummer GER 7565 – an dieser Regatta teilnehmen.

Weitere Details zur aktuellen Regatta (nur auf italienisch oder englisch) sowie zur Geschichte sind auf der Veranstalterwebseite zu finden.

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