Schotbruch

Verein zur Förderung des Segelsports e.V.

Segelsaison 2018: Hauptliegehafen der Soffio

Dieses Jahr werden sich die Törns mit unserer Vereinsyacht auf die Reviere um Sizilien bis Malta konzentrieren. Deshalb wird sich dieses Jahr auch der Hauptliegeplatz unserer Soffio auf Sizilien befinden und zwar im Porto Arenella von Palermo. Durch den nahen Flughafen lässt sich die An- und Abreise der Crews schnell und bequem realisieren. Deshalb hier für alle Törnskipper und Crewmitglieder einige nützliche Details zum Liegeplatz.

 

Adresse

NAUTICA TRAMUTO S.R.L.
Molo foraneo scalo nuovo Arenella
Porto Arenella
90142 Palermo
Italia
WEB: http://www.portoarenellapalermo.it/
E-Mail: direzione@portoarenellapalermo.it

Ansprechpartner:
Sig. Alessandro Castellana  … „Alessandro“ (spricht Englisch)
Tel. und Whatsapp: +39 366 358 9994

 

Porto Arenella Palermo mit Hinweisen

 

Informationen zum Hafen

  • Fahrzeit vom Flughafen Palermo zum Hafen Arenella ca. 40 Min
  • Liegeplatz ist Steg `4´ an der Außenmole
  • Die Tankstelle wird nur mit einem Anruf beim Tankwart bedient
  • Nicht stirnseitig am Ende der Schwimmstege anlegen!
    Hier sind die Befestigungsketten der Stege für die SOFFIO nicht tief genug; An den ausgelegten Muringleinen an den Längsseiten der Stege festmachen; Gilt auch für die Tankstelle mit Kurzsteg
  • Bitte immer Ablege- und Ankunftstermine vorher im Hafenbüro bei Alessandro mitteilen; Aufgrund der aufmerksamen und sicherheitsbewussten Mitarbeiter der Marina erhalten wir sonst sofort besorgte Anrufe
  • Die gesamte Anlage ist ständig kameraüberwacht.
  • Die Marina ist durch ein Tor gesichert; Das Tor ist über Anruf bei Alessandro bzw. einen Code zu öffnen, den jeder der Skipper vor seinem Törnbeginn zugesandt bekommt
  • Einkaufsmöglichkeiten gibt es in der Nähe (ca. 10 Min. zu Fuß); Ab 50 € Einkauf wird gegen Nachfrage (nur Italienisch) auch geliefert.
  • Marina-Infos sowie eine Telefonliste aller wichtigen Nummern für Notfall, Tankstelle, Einkaufsmarkt, Taxiunternehmen, etc. befindet sich im Bordbuch.

Mast und Schotbruch !

Euer Törnplaner

Seglertreff April 2018

Liebe Segelfreunde, liebe Vereinsmitglieder,

unser nächster Seglertreff steht an. Da der erste Montag im April der Ostermontag ist, treffen wir uns auch diesmal wieder am zweiten Montag des Monats, also am 09.04.2018. Diesmal wieder mit Klönsnack rund ums Boot, die Törns und das Revier.

Treffpunkt wie immer in der Lindenschänke in Altmickten ab 19:00 Uhr.
Gäste sind wie immer herzlich willkommen!
Bis dahin, schöne Ostern!

Vorstand
schotbruch e.V.
Augsburger Str. 7
01309 Dresden
Tel. +49 160 8882689

Seglertreff März

Liebe Segelfreunde, liebe Vereinsmitglieder,

unser nächster Seglertreff steht an. Bitte merkt Euch als Termin dafür nicht den 05.03. sondern den 12.03.2018 vor.
Die Saison wird dieses Jahr bereits Anfang März mit dem Einkranen der SOFFIO eröffnet. Dadurch sind einige Mitglieder am ersten Montag im März noch in Palermo um einige Arbeiten am Boot durchzuführen.

Wir haben diesmal einen Bericht von Ortwin mit reichlich Bildmaterial von seiner Atlantiküberquerung im Rahmen der ARC Ende letzten Jahres auf dem Programm. Außerdem geht es natürlich um die diesjährige Segelsaison und alles was rund ums Boot interessiert.

Treffpunkt wie immer in der Lindenschänke in Altmickten am 12.03.2018 ab 19:00 Uhr.

Bis dahin, ein paar schöne Tage und ein erfolgreiches Work&Sail!

Mast- und Schotbruch!

Vorstand schotbruch e.V.

Ausschreibung eines Jugendtörns

An die Segelvereine
Zur Information für die Mitglieder / Zum Aushang

AUSSCHREIBUNG:

Jugendtörn 28.06.-07.07.2018

Etappe: REGATA DEI CINQUE FARI 29. – 31.Juni 2018 und
Etappe: PALERMO (Sizilien) – OLBIA (Sardinien) 01.-06.Juli 2018

Sportliches Hochseesegeln für Jugendliche und Junioren

In Fortsetzung der Zusammenarbeit (u.a. gemeinsame Teilnahme an Nordseewoche, Kieler Woche) bieten der Verein zur Förderung des Segelsports Sachsen e.V. (www.schotbruch.de) und der SC-Nordsaar (www.sc-nordsaar.de) in diesem Jahr jugendlichen Seglerinnen und Seglern im Alter von (ca.) 16-27 Jahren die Möglichkeit zum sportlichen Hochseesegeln.

Schotbruch e.V. (Dresden) als Verein zur Förderung des Hochsee-Segelsports betreibt eine 12-Meter Segelyacht vom Typ „Grand Soleil 40 R“ mit dem Namen SOFFIO und stellt diese für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung.

Anreise:

Die Teilnehmer reisen spätestens am 28. Juni an. Wer früher eintreffen kann (nach Absprache), trainiert bereits mit Skipper Claus-Michael und macht ggf. das Boot fit.

1. Etappe:

Im Zeitraum vom 29.06. bis 31.06.2018 wird die SOFFIO an der REGATA DEI CINQUE FARI vor Sizilien/Italien teilnehmen. Die Regatta ist eine Wettfahrt um fünf Leuchtfeuer (=fari) nördlich von Palermo. Start und Ziel bei Palermo liegen unweit von dem derzeitigen Liegeplatz der SOFFIO. Während der Regatta formt sich aus den Teilnehmern eine echte Crew. Gemeinsam sammelt diese bleibende Erfahrungen im italienisch-sizilianischen Umfeld.
http://www.regatacinquefari.it

2. Etappe:

Die Bewährungsprobe. Im Anschluss an die Regatta findet ein sportlicher Fahrtentörn von Sizilien (Palermo) nach Sardinien (Olbia), ggf. über Cagliari oder Korsika statt. Auf diesem Törn über die „Hohe See“ mit Nachtfahrten und allem was dazu gehört, bewährt sich die auf der Regatta gebildete Crew unter der Anleitung des sehr erfahrenen und verantwor-tungsvollen Skippers (Sporthochseeschiffer-Zeugnis, SBF-Prüfer beim DSV, verschiedene Hochseeregatten). Ausgehend von bereits vorhandenen Segelkenntnissen und nach Möglichkeit erster Regattaerfahrung auf Jollen wollen wir hier u.a. folgende Kenntnisse und Erfahrungen vermitteln:

  • Trimm und Manöver für schnelles Segeln auf einer Hochseeyacht
  • Segeln über eine größere Distanz bzw. längeren Zeitraum (>24 Std) mit Wachen, Schlafen, Kochen usw. auf See
  • Einführung in Navigation, Logbuch, Wetterkunde und Routing (Strategie)

Kosten & Bedingungen

Von Schülern, Studenten und Auszubildenden, die das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und noch keiner hauptberuflichen Tätigkeit nachgehen, wird kein Beitrag für die Nutzung der SOFFIO erhoben. Ggf. erfolgt unbürokratisch eine Aufnahme in den Verein zur Förderung des Segelsports Sachsen (Beitrag 60 Euro).

Die Meldegebühr für die Regatta trägt der Verein.

Aufwendungen für Verpflegung, Liegeplatz und Betriebskosten (Gas, Diesel) werden aus der vom Skipper verwalteten Bordkasse bestritten. In diese zahlen alle Crewmitglieder zu gleichen Teilen ein.

Hinzu kommen die individuellen Kosten für die An- und Abreise (Flüge und Transfers).
Das Einverständnis der Erziehungsberechtigten ist ggf. erforderlich. Sofern erwünscht, kann evtl. ein weiterer Crewplatz durch eine segelerfahrene Begleitperson belegt werden (kostenpflichtig).

Jugendliche Segler, die einem LVSS Verein angehören, können bei der Ludwig-Benn-Stiftung finanzielle Unterstützung (max. 500 Euro) beantragen.

Anmeldung und weitere Info:

Claus-Michael Lehr (Skipper); email: cmlehr@gmail.com; tel. 0151-52726097

Interessierte Jugendliche melden sich bis 15.02.2018 formlos mit einer kurzen Darstellung ihrer Segelkenntnisse beim Skipper. Vergabekriterien sind Segelkenntnisse, ehrenamtliches Engagement im Heimatverein und segelsportliche Erfolge.

Dresden und Saarbrücken, 8. Januar 2018

Einladung zur Mitgliederversammlung 2018

Liebes Vereinsmitglied,

der Vorstand des Vereins zur Förderung des Segelsports in Sachsen e.V. – schotbruch – lädt Dich hiermit herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung ein.

Datum: Sonntag, 21.Januar 2018
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Veranstaltungsort: Wirtshaus Lindenschänke (1. OG)
Altmickten 1, 01139 Dresden

Kaffee und Kuchen wird während der Versammlung wird für alle angemeldeten Mitglieder gestellt. Wir bitten daher um entsprechende Nachricht per E-mail bis 15.01.2018.

Tagesordnung

1. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Beschluss der Tagesordnung
2. Bericht des Vorstandes zum Geschäftsjahr 2017
3. Bericht des Kassenprüfers zum Jahresabschluss 2017
4. Beschlussfassung zur Genehmigung des Jahresabschlusses 2017
5. Beschlussfassung zur Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2017

PAUSE

6. Bestätigung der Beitragsordnung für 2018
7. Vorstellung und Beschluss des Haushaltsplanes 2018
8. Wahlen zum Vorstand ab 2018
9. Wahl des vom Vorstand vorzuschlagenden Beirates 2018-2020
10. Wahl des Kassenprüfer 2018
11. Verschiedenes

Den Entwurf des Vorstandes zu der unter Tagesordnungspunkt 6 zu beschließenden Beitragsordnung haben wir Euch per E-mail bereits zugestellt. Bitte reicht eventuelle Änderungsanträge hierzu oder zur Tagesordnung, sowie Eure Wahlvorschläge möglichst rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung per E-mail an kontakt@schotbruch.de ein. Über zahlreiches Erscheinen und lebhafte Diskussion freut sich

Der Vorstand
Mast- und Schotbruch

Auf ein gutes Segeljahr 2018

Allen Schotbrüchigen, bereits Segelbegeisterten und angehenden Seglern wünschen wir alles erdenklich Gute für das kommende Jahr 2018.

Möge unser Verein mit seiner Jacht „Soffio“ in 2018 erfolgreich an Regatten teilnehmen, weiterhin die Jugend und andere Interessenten an den Segelsport heranführen können, die Seemannschaft der Mitglieder weiter verbessern und bei alle dem uns ermöglichen, diesem schönen Sport allseitig zu frönen.

Prosit Neujahr!

Atlantic Rally for Cruisers und Schotbruch

Alljährlich  findet diese Rally statt und mehr als 200 Boote nehmen die 2700 Seemeilen, die zwischen Gran Canaria im Westatlantik und Santa Lucia in der Karibik liegen, in Angriff. Unser Vereinsmitglied Ortwin ist dieses Jahr auf der „Sunrise“ dabei und nähert sich nunmehr mit vielen anderen Yachten dem Ziel.

Segelyacht „Sunrise“ vom SKIPPERTEAM in Hamburg

Jetzt, am Sonntagabend, trennen nur noch 125 Seemeilen die Beneteau First 47.7 von der Insel. Wir wünschen unserem Ortwin auch für das letzte Stückchen auf dem Atlantik alles Gute.

Screenshot vom ARC-Tracker am 10. Dezember abends auf dem die Position der „Sunrise“ weiß umrandet hervorgehoben ist

 

Adventstreff

Liebe Schotbrüchige, liebe Freunde des Segelsports,

wie schon angekündigt, wollen wir unseren Advents-Seglertreff mal wieder in einem etwas anderen Rahmen durchführen. Der Eine oder Andere wird sich sicherlich noch an die legendären Treffen in der Adventszeit zum Wildschweingrillen erinnern können. Genau an diese Tradition wollen wir in diesem Jahr anknüpfen!

Wir werden uns am Sonnabend, dem 09.12.2017 zur Nachmittagszeit in Dresden, Bautzner Str. 120 treffen. Dazu wird uns unser Vereinsmitglied Martin W. teilweise die Räumlichkeiten seiner Firma WIP mit Terrasse und Garten zur Verfügung stellen. Danke an Martin schon mal dafür.
Mit Blick auf die Elbe bei Lagerfeuer, Glühwein und Wildschwein am Spieß wollen wir ein paar angenehme Stunden verbringen.

Wir Dresdner würden uns natürlich freuen, wenn auch die „Auswärtigen“ (aus Berlin, Weimar, Leipzig usw.) den Weg zu uns finden. Außerdem ist ja so ein Wildschwein nicht ganz klein, da werden schon einige satt davon.
Für alle die es noch nicht getan haben: Bitte meldet Euch an, gerne auch mit Verwandten, Bekannten und Interessenten!

Der Vorstand
schotbruch e.V.

 

Ausbildungstörn mit Schotbruch

Nachdem ich im August 2016 die SKS-Theorieprüfung bestanden hatte, war mein Ziel für 2017 klar: die praktische SKS-Prüfung abzulegen.
Um die notwendigen praktischen Kenntnisse zu erwerben, entschied ich mich, den Kontakt zu einem Segelverein zu suchen und bin mit Schotbruch sogar in meiner Heimatstadt fündig geworden. Der Verein bot mir die Gelegenheit, als Gast an einem 8-Tages-Törn im Revier Pisa – Capraja – Elba – Piombino am Bord der „Soffio“, dem Vereinsschiff des „Schotbruch e.V.“, teilzunehmen. Die Grand Soleil 40 unter Führung des erfahrenen Skippers Michael war mit 4 aktiven Seglern und einem weiteren Gast belegt, so dass für mich reichlich Gelegenheit bestand, Manöver zu fahren, seemannschaftliche Fertigkeiten zu üben und zu navigieren.
Besonders eindrucksvoll und lehrreich war für mich, das Verhalten der Yacht bei 5 Windstärken querab und 1,5 m Welle auf der Überfahrt vom italienischen Festland nach Capraja zu erleben. Ich stand ca. 80% des Törns selbst am Steuer und konnte hautnah erfahren, dass mit zu viel Segelfläche das Boot schlechter zu kontrollieren ist, als mit angemessen gerefftem Tuch. Ich war in drei Böen, trotz Ruder hart auf steuerbord, nicht in der Lage, das Aufschießen in den Wind nach backbord zu vermeiden. Erst als wir mit dem ersten und später sogar mit dem zweiten  Reff im Groß segelten, war sinnvolles Steuern möglich.
Die ausgiebig geübten Manöver, u.a. Wenden, Halsen, Mann-über-Bord, Drehen auf dem Teller, An- und Ablegen waren ein sehr gutes Training für die SKS Prüfung, die ich dann auch im September 2017 ohne Probleme bestand (siehe auch die Tracks weiter unten).
Der Törn war von der seglerischen Ausbildung her anspruchsvoll und im menschlichen Miteinander sehr angenehm, so dass ich gerne auf ihn zurückblicke und mich auch seit kurzem als frischgebackenes Mitglied beim Verein Schotbruch einbringe.

Andreas, November 2017


Am zweiten Segeltag wurden bei wenig Wind zum Training viele Manöver gefahren …
… von einfachen Wenden und Halsen bis zum MoB
… natürlich mit Manöverkritik, um immer besser zu werden

Weitere intensive Manöverübungen bei nun 4 Windstärken und voller Besegelung vor Portferreaio …
… nichts schlimmes, aber einen Tick fordernder als zuvor
… die wilden Hafenkringel von den vielen An- und Ablegemanövern wurden leider nicht aufgezeichnet

Da am letzten Tag der Schlag recht kurz, der Tag noch jung und der Wind frisch war, bekam der SKS-Aspirant den Auftrag …
… uns sauber um das Inselchen zu navigieren
… Zickzackkurs – Ausweichen der vielen Fähren

Blaues Wunder reloaded

Aktualisierung

13.11.2017 2100:
Unglaublich. Auch wenn die Distanz von Jörg Riechers, dem einzigen deutschen Teilnehmer in der Proto Klasse des Mini-Transat 2017, auf den Führenden Ian Lipinski immer noch 70 Seemeilen beträgt (siehe Screenshot) und dies in Anbetracht der verbleibenden Distanz zum Ziel von 237 Seemeilen unaufholbar scheint, so ist das doch eine unglaubliche Leistung. Jörg wäre der erste Allemanne auf dem Treppchen bei dieser legendären, französisch dominierten Transatlantik Regatta auf rasenden Schwestern unseres ehemaligen Blauen Wunders. In den letzten Tagen konnten wir verfolgen, wie sich die ungewöhnliche Wettertaktik von Jörg ausgezahlt hat. Normalerweise hält man sich eher von den Rossbreiten fern und es gilt „west is best“. Aber eben nicht diesmal. Für die letzten Seemeilen heisst es jetzt nur noch Daumendrücken. Der Vorsprung auf Platz 3 von gut 90 Meilen sollte ein ausreichendes Polster darstellen.
Mast & Schotbruch!

Aktualisierung

10.11.2017 1500:
Die Taktik des einzigen deutschen Teilnehmers in der Prototypen-Klasse der Mini-Transat 2017, Jörg Riechers, scheint aufzugehen. Durch seinen südlicheren Kurs, mit dem er sich in den letzten drei Tagen vom Hauptfeld Richtung Äquator abgesetzt hat, konnte er ordentlich aufholen. Nun liegt er schon gleichauf mit dem Zweitplatzierten und segelt bei mehr Wind im Süden im Durchschnitt höhere Geschwindigkeiten. Für die nächsten Tage ist eine leichte Rückdrehung des Windes entgegen dem Uhrzeigersinn zu erwarten. Diese sollte ihn weiter bevorteilen, da er dann unter Spi nach der Halse einen direkteren Kurs zum Ziel vor der Karibikinsel Martinique anlegen kann.
Aber ob das reicht, um sich Platz 2 zu sichern oder gar den satte 150 Seemeilen in Führung liegenden Ersten einzuholen steht in den Sternen. Dichter am Äquator muss er zum einen eine etwas längere Strecke zurücklegen. Hinzu kommt, dass das Wetter dort weniger stabil sein soll. Wir dürfen weiter gespannt sein.

http://www.minitransat.fr/en/follow-race/cartography


08.11.2017 2100:
Nach erst 7 Tagen seit dem Start von Gran Canaria haben die meisten Minis die Kapverden bereits passiert. In der Gruppe der Prototypen segeln nun alle Kurs West in Richtung Karibik, bis auf zwei Pechvögel – einer musste aufgeben, der andere schlägt sich entlang der afrikanischen Küste weiter durch. Von den anfangs 2940 Seemeilen liegen für Ian Lipinksi an der Spitze des Feldes bereits stolze 1750 im Kielwasser und nur ca. 1200 sm bleiben noch zu segeln.
Der deutsche Teilnehmer in dieser Gruppe, Jörg Riechers, liegt weiterhin auf einem sehr vielversprechenden dritten Platz mit rechnerisch nur 115 sm Rückstand auf den Erstplatzierten. Anders als das Gros des Feldes hat sich Jörg mit seiner Lillienthal aber für einen deutlich südlicheren Kurs entschieden (siehe Screenshot unten). Wir dürfen gespannt sein, ob sich das auszahlt. Zumindest hat er schönste Segelbedingungen mit aktuell 12 Knoten Wind aus Ost bei 10 Knoten Fahrt nach WSW. Weiter nördlich dürfte es laut Vorhersage momentan noch etwas stärker wehen. Aber die Vorhersage verspricht für die nächsten Tage frischen Wind knapp über den Doldrums – will er dort hin und unter dem Führenden durchschlüpfen?


Wer erinnert sich noch an unser schickes Zweitboot?

Die 6 Meter fünfzig lange First 211 „Blaues Wunder“ nannten wir für immerhin fünf Jahre unser eigen und haben damit binnen wie buten einige kleine Abenteuer erlebt. Auch einigen unserer Jüngsten sind auf der „bw“ die ersten Seebeine gewachsen. Dank des auf immerhin 1,80m Tiefgang schwenkenden Kiels und eines stolzen Breiten-zu-Längen Verhältnisses von mehr als 1:2,5 strotzte unser Blaues Wunder dabei vor wohltuender Stabilität. Aber wer von uns wusste, dass dies nicht zuletzt auf die Konstruktionsprinzipien der „Classe Mini“ zurückgeht – jene fliegenden Untertassen von gerade einmal 6,50m Länge, die auch diesen Herbst wieder über den Atlantik geprügelt werden? Inzwischen schwenkt der Kiel aber zur Seite und die Segelfläche ähnelt eher der von unser 40-Fuß Grand Soleil SOFFIO.

Am 1. November begaben sich eben diese Minis wieder zum großen Sprung über den Atlantik von Gran Canaria zum Ziel vor Martinique, aka La Grand Traversee. Tatsächlich gestartet sind 24 verrückte Einhandsegler in der offenen Proto-Klasse und weitere 55 nicht ganz so Verrückte auf den Serienbooten

Derzeit auf einem beachtlichen Platz in der Proto-Klasse liegt der Deutsche Jörg Riechers mit einem prickelndem Durchschnittsspeed von 12.8 Knoten. Nach ähnlichen Geschwindigkeiten auf unserer TX beim Baltic Sprint Cup 2008 mussten wir in Karlskrona erst einmal ein paar Nieten am Mast ersetzen … und das bei 12 statt 6.5m Länge.

Verfolgt seine weitere Reise hier: http://www.minitransat.fr/en/follow-race/cartography

 

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